EAB mit ehba signieren oder nicht? Unterschied
Zitat von HNO Münsterland am 26. Januar 2026, 14:08 UhrHallo, was macht den Unterschied für den Empfänger aus wenn ich Arztbriefe per EHBA signiere? Für uns ist es ja ein Extra Schritt…
Hallo, was macht den Unterschied für den Empfänger aus wenn ich Arztbriefe per EHBA signiere? Für uns ist es ja ein Extra Schritt…
Zitat von Martin Weinreich am 27. Januar 2026, 13:20 UhrHallo,
für den Anwender gibt es keinen Unterschied. E-Arztbriefe müssen nicht signiert werden.
Das Einzige, was sich ändert, ist der extra Schritt und das die Datei dann signiert ist.
Hallo,
für den Anwender gibt es keinen Unterschied. E-Arztbriefe müssen nicht signiert werden.
Das Einzige, was sich ändert, ist der extra Schritt und das die Datei dann signiert ist.
Martin Weinreich
INDAMED Team
Zitat von Martin Hoffmann am 27. Januar 2026, 14:06 UhrHallo,
was bedeutet dann dies?:
https://www.kbv.de/praxis/digitalisierung/anwendungen/earztbrief
mfG
Hallo,
was bedeutet dann dies?:
https://www.kbv.de/praxis/digitalisierung/anwendungen/earztbrief
mfG
Zitat von Martin Weinreich am 29. Januar 2026, 18:00 UhrHallo,
Sie haben Recht.
Inhaltlich sollte man es signieren, aber technisch geht es auch ohne, da es keiner wirklich untersuchen kann.
Hallo,
Sie haben Recht.
Inhaltlich sollte man es signieren, aber technisch geht es auch ohne, da es keiner wirklich untersuchen kann.
Martin Weinreich
INDAMED Team
Zitat von Martin Hoffmann am 21. Februar 2026, 15:33 UhrWas meint „inhaltlich“? Es ist doch offenbar vorgeschrieben, oder nicht? Wie kann es dann sein, dass das nicht geht bzw. ich überhaupt Briefe ohne Signatur verschicken kann?
Mit freundlichen Grüßen
Was meint „inhaltlich“? Es ist doch offenbar vorgeschrieben, oder nicht? Wie kann es dann sein, dass das nicht geht bzw. ich überhaupt Briefe ohne Signatur verschicken kann?
Mit freundlichen Grüßen
Zitat von Franz Tonagel am 23. Februar 2026, 15:17 UhrInhaltlich im Sinne des Inhaltes, den sie mit uns geteilt haben:
https://www.kbv.de/praxis/digitalisierung/anwendungen/earztbrief
3. Anschließend signieren Sie den eArztbrief mit Ihrem elektronischen Heilberufsausweis (eHBA).
Verschlüsselung und Signatur beim KIM eArztbrief
KIM eArztbriefe sind grundsätzlich für den jeweiligen Empfänger verschlüsselt.
KIM arbeitet mit einer Public-Key-Infrastruktur (PKI). Dabei besitzt jeder Teilnehmer ein Schlüsselpaar:
einen öffentlichen Schlüssel
einen privaten Schlüssel
Vereinfacht erklärt:
Ein eArztbrief wird mit dem öffentlichen Schlüssel des Empfängers verschlüsselt. Dadurch kann ausschließlich der Empfänger die Nachricht mit seinem privaten Schlüssel entschlüsseln.
Zusätzlich kann der eArztbrief digital signiert werden.
Bei der Signatur wird nicht die gesamte Nachricht „mit dem privaten Schlüssel verschlüsselt“, sondern es wird eine Prüfsumme (Hashwert) der Nachricht mit dem privaten Schlüssel des Absenders signiert.Der Empfänger kann diese Signatur mit dem öffentlichen Schlüssel des Absenders prüfen. So wird sichergestellt:
Die Nachricht stammt tatsächlich vom angegebenen Absender.
Der Inhalt wurde auf dem Transportweg nicht verändert.
Reihenfolge des Verfahrens:
Zuerst wird die Nachricht signiert.
Anschließend wird sie für den Empfänger verschlüsselt.
Beim Empfänger läuft der Prozess umgekehrt ab:
Zuerst wird die Nachricht entschlüsselt.
Danach wird die Signatur geprüft.
Da die Nachricht während des Transports vollständig verschlüsselt ist, kann auf dem Übertragungsweg nicht überprüft werden, ob eine Signatur enthalten ist oder nicht. Diese Prüfung ist erst beim Empfänger nach der Entschlüsselung möglich.
Inhaltlich im Sinne des Inhaltes, den sie mit uns geteilt haben:
https://www.kbv.de/praxis/digitalisierung/anwendungen/earztbrief
3. Anschließend signieren Sie den eArztbrief mit Ihrem elektronischen Heilberufsausweis (eHBA).
Verschlüsselung und Signatur beim KIM eArztbrief
KIM eArztbriefe sind grundsätzlich für den jeweiligen Empfänger verschlüsselt.
KIM arbeitet mit einer Public-Key-Infrastruktur (PKI). Dabei besitzt jeder Teilnehmer ein Schlüsselpaar:
-
einen öffentlichen Schlüssel
-
einen privaten Schlüssel
Vereinfacht erklärt:
Ein eArztbrief wird mit dem öffentlichen Schlüssel des Empfängers verschlüsselt. Dadurch kann ausschließlich der Empfänger die Nachricht mit seinem privaten Schlüssel entschlüsseln.
Zusätzlich kann der eArztbrief digital signiert werden.
Bei der Signatur wird nicht die gesamte Nachricht „mit dem privaten Schlüssel verschlüsselt“, sondern es wird eine Prüfsumme (Hashwert) der Nachricht mit dem privaten Schlüssel des Absenders signiert.
Der Empfänger kann diese Signatur mit dem öffentlichen Schlüssel des Absenders prüfen. So wird sichergestellt:
-
Die Nachricht stammt tatsächlich vom angegebenen Absender.
-
Der Inhalt wurde auf dem Transportweg nicht verändert.
Reihenfolge des Verfahrens:
-
Zuerst wird die Nachricht signiert.
-
Anschließend wird sie für den Empfänger verschlüsselt.
Beim Empfänger läuft der Prozess umgekehrt ab:
-
Zuerst wird die Nachricht entschlüsselt.
-
Danach wird die Signatur geprüft.
Da die Nachricht während des Transports vollständig verschlüsselt ist, kann auf dem Übertragungsweg nicht überprüft werden, ob eine Signatur enthalten ist oder nicht. Diese Prüfung ist erst beim Empfänger nach der Entschlüsselung möglich.
Franz Tonagel
INDAMED Team