Nebenbetriebsstätte, benötige ich ein zweite MO Lizenz?
Zitat von Murat Yildirim am 27. Juli 2025, 20:46 UhrHallo liebes MO-Forum,
hat jemand eine Nebenbetriebsstätte und hat dort auch MO laufen ? Und benötigt man eine weitere MO-Lizenz hierfür?
Vielen Dank für Ihre Antwort/-en.
Mit freundlichen Grüßen
M. Yildirim, FAfA, Kassel
Hallo liebes MO-Forum,
hat jemand eine Nebenbetriebsstätte und hat dort auch MO laufen ? Und benötigt man eine weitere MO-Lizenz hierfür?
Vielen Dank für Ihre Antwort/-en.
Mit freundlichen Grüßen
M. Yildirim, FAfA, Kassel
Mit freundlichen Grüßen
Murat Yildirim
Facharzt für Allgemeinmedizin, Kassel
Zitat von ElecTrance am 28. Juli 2025, 7:24 UhrHallo.
Benötigt man nicht, solange beide Betriebsstätten im gleichen Netzwerk (Site2Site) sind. Das lässt sich am einfachsten mit FritzBoxen und Wireguard umsetzen.
Hallo.
Benötigt man nicht, solange beide Betriebsstätten im gleichen Netzwerk (Site2Site) sind. Das lässt sich am einfachsten mit FritzBoxen und Wireguard umsetzen.
Zitat von Murat Yildirim am 28. Juli 2025, 8:15 Uhrvielen lieben dank für die schnelle Antwort
vielen lieben dank für die schnelle Antwort
Mit freundlichen Grüßen
Murat Yildirim
Facharzt für Allgemeinmedizin, Kassel
Zitat von Thomas Schössow am 28. Juli 2025, 9:19 UhrZitat von ElecTrance am 28. Juli 2025, 7:24 UhrHallo.
Benötigt man nicht, solange beide Betriebsstätten im gleichen Netzwerk (Site2Site) sind. Das lässt sich am einfachsten mit FritzBoxen und Wireguard umsetzen.
Ich würde es anders definieren: BST und NBST teilen sich eine gemeinsame Datenbank. Daten werden zwischen den Standorten repliziert. Beide Standorte haben je einen Server, der die Datenbank hält. Dazu wird eine sichere VPN-Netzwerkverbindung zwischen den beiden Standorten benötigt. Wireguard ist hier vermutlich die „einfachste“ Lösung.
Natürlich benötigen Sie pro Arbeitsplatz eine Lizenz.
Über die Fritzbox würde ich nochmal nachdenken. Es gibt auch andere Lösungen (Ja, diese können was kosten, es geht aber auch um Patientendaten)
Zitat von ElecTrance am 28. Juli 2025, 7:24 UhrHallo.
Benötigt man nicht, solange beide Betriebsstätten im gleichen Netzwerk (Site2Site) sind. Das lässt sich am einfachsten mit FritzBoxen und Wireguard umsetzen.
Ich würde es anders definieren: BST und NBST teilen sich eine gemeinsame Datenbank. Daten werden zwischen den Standorten repliziert. Beide Standorte haben je einen Server, der die Datenbank hält. Dazu wird eine sichere VPN-Netzwerkverbindung zwischen den beiden Standorten benötigt. Wireguard ist hier vermutlich die „einfachste“ Lösung.
Natürlich benötigen Sie pro Arbeitsplatz eine Lizenz.
Über die Fritzbox würde ich nochmal nachdenken. Es gibt auch andere Lösungen (Ja, diese können was kosten, es geht aber auch um Patientendaten)
Zitat von Christian Schnell am 28. Juli 2025, 10:48 UhrUnd damit sie an beiden Standorten auch bei langsamem Internet arbeiten können, brauchen sie am 2. Standort einen Server mit Replikation, dafür brauchen sie unbedingt eine Beratung und dort auch die Info über die nötig Lizenz des Replikationsservers.
Allenfalls wenn es nur ein oder zwei PCs am Nebenstandort sind, könnte man mit Bastellösungen und nur VPN arbeiten, aber das ruckelt dann halt manchmal. Das nutzt man eigentlich nur für Heimarbeitsplätze.
LG C.Schnell
Und damit sie an beiden Standorten auch bei langsamem Internet arbeiten können, brauchen sie am 2. Standort einen Server mit Replikation, dafür brauchen sie unbedingt eine Beratung und dort auch die Info über die nötig Lizenz des Replikationsservers.
Allenfalls wenn es nur ein oder zwei PCs am Nebenstandort sind, könnte man mit Bastellösungen und nur VPN arbeiten, aber das ruckelt dann halt manchmal. Das nutzt man eigentlich nur für Heimarbeitsplätze.
LG C.Schnell
Zitat von Tim Brösse am 28. Juli 2025, 21:01 UhrAlternative wäre bei nur 1-2 PC (so machen wir es) den Kartenleser per VPN angebunden und der „Rest“ via Remotedesktop auf dem Server. Da benötigt man zwar eine Windows-ACL für den Server, funktioniert aber performant und man muss nicht einen zweiten Server pflegen.
VG
Alternative wäre bei nur 1-2 PC (so machen wir es) den Kartenleser per VPN angebunden und der „Rest“ via Remotedesktop auf dem Server. Da benötigt man zwar eine Windows-ACL für den Server, funktioniert aber performant und man muss nicht einen zweiten Server pflegen.
VG
Zitat von Murat Yildirim am 28. Juli 2025, 21:56 Uhrvielen Dank bis hierhin für die Zuschriften. Hört sich alles für mich als sehr neu an, ich werde mich wenn es soweit ist nochmals beraten lassen. :-/
vielen Dank bis hierhin für die Zuschriften. Hört sich alles für mich als sehr neu an, ich werde mich wenn es soweit ist nochmals beraten lassen. :-/
Mit freundlichen Grüßen
Murat Yildirim
Facharzt für Allgemeinmedizin, Kassel
Zitat von ElecTrance am 29. Juli 2025, 7:40 UhrDas hatte ich natürlich vergessen. Am besten einen kleinen Server oder eine Workstation mit Windows 11 und Virtuellen Maschinen in der HBS hinstellen und von der NBS per RDP auf die Maschinen verbinden. Das machen wir auch und läuft sehr gut. Allerdings sollte man bei Hyper-V beachten, dass nicht jedes Gerät per USB durchgeschliffen wird. Scanner z.B. nicht. Man kann sich hier auch für andere Virtuelle Lösungen entscheiden, wie z.B. Oracle oder VMWare.
Das hatte ich natürlich vergessen. Am besten einen kleinen Server oder eine Workstation mit Windows 11 und Virtuellen Maschinen in der HBS hinstellen und von der NBS per RDP auf die Maschinen verbinden. Das machen wir auch und läuft sehr gut. Allerdings sollte man bei Hyper-V beachten, dass nicht jedes Gerät per USB durchgeschliffen wird. Scanner z.B. nicht. Man kann sich hier auch für andere Virtuelle Lösungen entscheiden, wie z.B. Oracle oder VMWare.
Zitat von Thomas Schössow am 29. Juli 2025, 9:44 UhrZitat von Tim Brösse am 28. Juli 2025, 21:01 UhrAlternative wäre bei nur 1-2 PC (so machen wir es) den Kartenleser per VPN angebunden und der „Rest“ via Remotedesktop auf dem Server. Da benötigt man zwar eine Windows-ACL für den Server, funktioniert aber performant und man muss nicht einen zweiten Server pflegen.
Der Server der NBST kann ein größerer PC sein, der 24 Stunden läuft. Der Pflegeaufwand entspricht dem eines Windows 11 PC. Da gibt es u.a. die Marathon PC von Wortmann. Dann ist das schon der erste Arbeitsplatz. Der zweite, und alle weiteren, hängen dann an diesem „Server“. Da durch den Kartenleser bei ihnen sowieso ein VPN da ist, kann man das auch für die Replikation nutzen.
Vorteile: Die NBST kann auch arbeiten, wenn das Internet weg ist. RDP Lösungen (Lizenzen) sind teuer. RDP Verbindungen sind nur mit Aufwand sicher zu schützen. Der Server der BST kann kleiner sein. Durch die Replikation halten Sie ihre Daten auch an zwei Standorten „synchron“, haben also eine zusätzliche Sicherheit. Niemand muss direkt auf dem Server arbeiten, ein wesentliches Plus.
Zitat von Tim Brösse am 28. Juli 2025, 21:01 UhrAlternative wäre bei nur 1-2 PC (so machen wir es) den Kartenleser per VPN angebunden und der „Rest“ via Remotedesktop auf dem Server. Da benötigt man zwar eine Windows-ACL für den Server, funktioniert aber performant und man muss nicht einen zweiten Server pflegen.
Der Server der NBST kann ein größerer PC sein, der 24 Stunden läuft. Der Pflegeaufwand entspricht dem eines Windows 11 PC. Da gibt es u.a. die Marathon PC von Wortmann. Dann ist das schon der erste Arbeitsplatz. Der zweite, und alle weiteren, hängen dann an diesem „Server“. Da durch den Kartenleser bei ihnen sowieso ein VPN da ist, kann man das auch für die Replikation nutzen.
Vorteile: Die NBST kann auch arbeiten, wenn das Internet weg ist. RDP Lösungen (Lizenzen) sind teuer. RDP Verbindungen sind nur mit Aufwand sicher zu schützen. Der Server der BST kann kleiner sein. Durch die Replikation halten Sie ihre Daten auch an zwei Standorten „synchron“, haben also eine zusätzliche Sicherheit. Niemand muss direkt auf dem Server arbeiten, ein wesentliches Plus.