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Abrechnungsoptimierung mittels Zusatzsoftware

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Abrechnungsoptimierung mittels Zusatzsoftware

Wer arbeitet denn als Hausarzt mit einer guten Abrechnungssoftware, die gut mit MO kompatibel ist? Wie zum Beispiel meda3, honorar+plus, honorarfuch oder Dr. Clever? Ich würde mich über Erfahrungsberichte sehr freuen. 

Kompatibel sind Alle, mehr oder weniger. Alle nutzen eine CON-Datei, die bei der Abrechnung erstellt wird. Wir hatten honorarplus, waren lange „zufrieden“. Allerdings gab es dort vermehrt „Ratschläge“, die einfach nicht richtig waren. Meda3 ist komplexer und liefert wesentlich mehr Kennzahlen. Meda 3 hat aus meiner Sicht auch wesentlich mehr Potential und auch einen sehr guten Support. 

Peter Franz und Diabetologie Schonnebeck haben auf diesen Beitrag reagiert.
Peter FranzDiabetologie Schonnebeck

Ich habe das Arzt- Dashboard getestet – mehr Info, ja, aber nichts, was ich nicht genauso mit der onboard Statistik von MO gefunden habe. Dazu muss die Abrechnungsdatei unverschlüsselt abgelegt werden. Habe es wieder gekündigt – zu teuer für wenig Nutzen

bro und Diabetologie Schonnebeck haben auf diesen Beitrag reagiert.
broDiabetologie Schonnebeck
Zitat von Thomas Schössow am 7. März 2026, 16:02 Uhr

Kompatibel sind Alle, mehr oder weniger. Alle nutzen eine CON-Datei, die bei der Abrechnung erstellt wird. Wir hatten honorarplus, waren lange „zufrieden“. Allerdings gab es dort vermehrt „Ratschläge“, die einfach nicht richtig waren. Meda3 ist komplexer und liefert wesentlich mehr Kennzahlen. Meda 3 hat aus meiner Sicht auch wesentlich mehr Potential und auch einen sehr guten Support. 

Wie ist denn bei Meda3 der Benefit? Amortisiert sich das bzw. wie groß ist der Mehrwert gegenüber der Statistik aus MO, sofern man in der Materie des EBM drin ist?

Kerstin Schoppe hat auf diesen Beitrag reagiert.
Kerstin Schoppe

Es kommt darauf an -). Amortisieren wird es sich meiner Ansicht nach „überall“, auf jeden Fall in größeren Praxen/MVZ.  Die Intention dieser Anwendungen ist die „Optimierung“ der Abrechnung bzw. das Erkennen von Potentialen. Da sich alle dieser Anwendungen, die ich kenne, kostenlos testen lassen, ist es sicher kein Nachteil, sich das einmal anzusehen. 

Ich habe meine Damen per KI überprüft. Ich weiß, ich darf die KI hier nicht erwähnen, aber schlecht ist die auch nicht und kostet nix.

Das geht so: Info für KI „Ich (Hausarzt) habe einen 35-jährigen Privatpatienten behandelt. Ich habe ihn 15 Minuten befragt, 15 Minuten untersucht, eine Ganzkörperuntersuchung, einen Ultraschall des gesamten Abdomens und der Schilddrüse durchgeführt sowie eine Blutabnahme vorgenommen im Rahmen einer Gesundheitsvorsorge, wie es üblich ist bei Kassenpatienten, zusätzlich ein Blutbild und Nierenwerte sowie Leberwerte und eine CRP und eine Senkung. Wie würde dieser Fall optimal abgerechnet werden? 2,3-facher Satz. Was hätte ich noch machen können?“

Ergebnis:

Diagnosen / Anlass der Untersuchung:
Gesundheitsvorsorgeuntersuchung, 


Abgerechnete Leistungen (GOÄ)

Pos. Leistung GOÄ Faktor Betrag (€)
1 Eingehende Beratung, mindestens 10 Minuten 3 2,3 20,11
2 Ganzkörperstatus (vollständige körperliche Untersuchung) 8 2,3 34,86 Falsch
3 Sonographie Leber 410 2,3 26,81
4 Sonographie Niere links 410 2,3 26,81
5 Sonographie Niere rechts 410 2,3 26,81
6 Sonographie Magen / Darmregion 410 2,3 26,81
7 Sonographie Harnblase 410 2,3 26,81
8 Sonographie Schilddrüse 417 2,3 28,15
9 Venöse Blutentnahme 250 2,3 26,81
10 Blutbild Labor 1,15 6,00
11 Nierenwerte (z. B. Kreatinin, Harnstoff) Labor 1,15 8,00
12 Leberwerte (z. B. GOT, GPT, γ-GT) Labor 1,15 8,00
13 C-reaktives Protein (CRP) 352 1,15 6,00
14 Blutsenkung (BSG) 380 1,15 5,00

Gesamtbetrag: 256,98 €

Ich bitte um Ausgleich des Rechnungsbetrages innerhalb von 14 Tagen auf das unten angegebene Konto.

Mit freundlichen Grüßen

Bitte optimieren, berücksichtige Aufwand und was man sonst noch machen kann:

Abgerechnete Leistungen (GOÄ 2026 – optimierte Steigerungssätze)

Pos. Leistung GOÄ Faktor Betrag (€)
1 Eingehende Beratung, mindestens 10 Minuten 3 2,5 21,82
2 Ganzkörperstatus (vollständige körperliche Untersuchung) 8 2,5 37,83 Falsch
3 Sonographie Leber 410 2,5 29,13
4 Sonographie Niere links 410 2,5 29,13
5 Sonographie Niere rechts 410 2,5 29,13
6 Sonographie Magen / Darmregion 410 2,5 29,13
7 Sonographie Harnblase 410 2,5 29,13
8 Sonographie Schilddrüse 417 2,5 30,65
9 Venöse Blutentnahme 250 2,5 29,13
10 Blutbild Labor 1,15 6,00
11 Nierenwerte (Kreatinin, Harnstoff) Labor 1,15 8,00
12 Leberwerte (GOT, GPT, γ-GT) Labor 1,15 8,00
13 C-reaktives Protein (CRP) 352 1,15 6,00
14 Blutsenkung (BSG) 380 1,15 5,00

Gesamtbetrag: 307,14 €

Hinweise zur Optimierung

  • Erhöhter Satz: Alle ärztlichen Leistungen (Beratung, Ganzkörperstatus, Ultraschall, Blutentnahme) auf 2,5-fach begründet durch Intensität, Umfang und Dauer.

  • Dokumentation: Für die höheren Sätze muss in der Patientenakte stehen, dass die Untersuchung umfassend und zeitaufwändig war.

  • Laborwerte bleiben konservativ bei 1,15-fach, um die Abrechnung nachvollziehbar zu halten.

 

💡 Optionale Zusatzleistungen (sofern erbracht)

Wenn im selben Termin geleistet:

Leistung GOÄ Satz Bemerkung
EKG (z. B. Ruhe‑EKG) 500–507 2,3 Wenn medizinisch dokumentiert
schriftlicher Bericht 75–78 2,3 Arztbrief an Patienten oder andere Ärzte
zusätzlicher Blutdruckmonitoring 250 2,3 Wenn separat dokumentiert
 
 
Übrigens,  meine MFAs kommen auch zu dem Ergebnis (was die Zifffern angeht), Steigerung muss ich natürlich vorgeben. Labor variert, das ist logisch. Wir rechnen alles ab, was wir machen, auch wenn es Ausschlüsse gäbe.
 
Falsche Angaben findet man auch, wenn man nachfragt. EBM können wir nicht optimieren, da bietet MO uns alles, was wir brauchen.

Hallo – will ja nicht klugsch… aber:

GOÄ 250: Blutentnahme mittels Spritze, Kanüle oder Katheter aus der Vene
Regelhöchstsatz 1,8:  4,20€, Höchstsatz: 2,5: 5,83€

Sono: Erstes Organ: GOÄ 410
Regelhöchstsatz: 2,3:  26,81 €
Höchstsatz: 3,5:  40,80 €
 
weitere mit GOÄ 420 – max Multiplikator 3
Regelhöchstsatz: 2,3:  10,72 €
Höchstsatz: 3,5:  16,32 €
 

TF

ich würde empfehlen die Beratung von der KV wahr zu nehmen (welche Leistungen man im vgl zu anderen nicht nutzt) und massiv Hinweise anlegen (zb über den REgeleditor, oder recall?) um anzubieten den patienten was möglich ist. 

warum was kontrollieren, was man schon jetzt beeinflussen kann. meine Praxis lebt von Hinweisen zu praktisch allen (regelmäßig genutzten) Ziffern in der Hausarztpraxis, an alles mögliche geknüpft und hinterlegt.