Archiv- und Wechselschnittstelle, Verschlüsselte Datenbank, Software-Wechsel, Vertragsende
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Zitat von Heiko Rügen am 2. Februar 2026, 11:25 UhrZitat von bro am 31. Januar 2026, 8:45 UhrBetreff: Dringender Handlungsbedarf: Unzureichende Backup- und Datenbanksicherung
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir wenden uns heute mit einem dringenden Anliegen an Sie, da die aktuelle Situation rund um MO, die Datenbanken sowie insbesondere die Backup-Strategie aus unserer Sicht nicht länger tragbar ist.
Aus unserer Sicht sollte Indamed endlich eine praktikable Datenbank-Sicherungslösung zur Verfügung stellen, die möglichst auch diejenigen zufriedenstellt, die überprüfen möchten, ob ihr Backup tatsächlich rückspielfähig ist. Seit Anbeginn beschäftigen wir uns mit diesem Thema, und wir diskutieren es weiterhin ohne Lösung.
Wir benötigen endlich eine belastbare Backup-Lösung, die nicht ständig neue Diskussionen auslöst. Alternativ erwarten wir eine klare Aussage Ihrerseits: Das geht so nicht. Das können wir nicht umsetzen. Das lässt sich nicht darstellen oder programmieren. Auch eine solche eindeutige Botschaft wäre hilfreich, damit endlich Ruhe ins System kommt und alle Beteiligten wissen, woran sie sind.
Unstrittig ist jedoch, dass die aktuelle Datenbanksicherung unbrauchbar ist und den Anforderungen des ärztlichen Alltags in keiner Weise gerecht wird. Für ein Praxisverwaltungssystem ist dieser Zustand aus unserer Sicht nicht akzeptabel.
Wir bitten Sie daher um eine klare Stellungnahme sowie um konkrete Vorschläge, wie dieses Problem zeitnah und nachhaltig gelöst werden soll.
Mit freundlichen Grüßen
[Name / Praxis / Team]Hallo bro,
vielen Dank für Ihre offene Rückmeldung. Wir verstehen sehr gut, dass das Thema Datensicherung im Praxisalltag kein theoretisches IT-Thema ist, sondern existenziell für den laufenden Betrieb. Genau deshalb möchten wir einige Punkte klarstellen und konkretisieren.
1. Zur grundsätzlichen Erwartung an „eine Indamed-Backup-Lösung“
MEDICAL OFFICE stellt Funktionen zur technisch korrekten Sicherung der Datenbank bereit (z. B. über gbak bei Firebird bzw. mysqldump bei MariaDB). Diese integrierte Sicherung ist eine wichtige Basis, ersetzt jedoch bewusst kein vollständiges, individuell angepasstes Backupkonzept für die jeweilige Praxisumgebung .
Der Hintergrund ist:
Eine vollständige Datensicherungsstrategie umfasst immer mehr als nur die Datenbank, unter anderem:
Datenbank (Firebird oder MariaDB, jeweils mit den dafür vorgesehenen Sicherungstools)
Dokumentenarchiv (DBFA, typischerweise sehr große Dateibestände)
Konfigurationsdateien
angebundene Dritt- und Zusatzsysteme
Offsite-Sicherung (Schutz vor Brand, Diebstahl, Ransomware)
Diese Komponenten liegen technisch und organisatorisch teilweise außerhalb des direkten Einflussbereichs der Anwendung selbst und müssen daher immer gemeinsam mit dem betreuenden IT-Dienstleister betrachtet werden .
2. Ist die aktuelle Datenbanksicherung „unbrauchbar“?
Nein – aber: Eine Sicherung ist nur so gut wie ihr Wiederherstellungstest.
Für beide unterstützten Datenbanksysteme gibt es klar definierte, fachlich korrekte Sicherungsverfahren:
Firebird → konsistente Sicherung per gbak
MariaDB → Sicherung nicht per Dateikopie, sondern über Tools wie mysqldump oder mariabackup
Genau diese Verfahren werden auch von MEDICAL OFFICE genutzt bzw. unterstützt. Entscheidend ist jedoch, dass:
die Sicherung regelmäßig läuft,
die richtigen Datenbereiche einbezogen sind und
vor allem regelmäßig eine Test-Wiederherstellung auf einem separaten System durchgeführt wird.
Nur eine erfolgreich getestete Rücksicherung ist der Beweis, dass das Backup im Ernstfall funktioniert .
Wenn dieser Test bisher nicht etabliert ist, entsteht verständlicherweise der Eindruck, die Sicherung sei „nicht belastbar“ – technisch liegt das Problem dann jedoch meist nicht am Sicherungsmechanismus selbst, sondern am fehlenden Gesamtkonzept und an fehlenden Restore-Tests.
3. Warum es keine „Ein-Knopf-Gesamtlösung“ geben kann
Wir können nachvollziehen, dass der Wunsch nach einer zentralen, alles abdeckenden Backup-Lösung besteht. In der Praxis ist das jedoch kaum seriös umsetzbar, weil:
jede Praxis andere Serverstrukturen, Speicherorte und Zusatzsysteme nutzt
Dateimengen (z. B. im Dokumentenarchiv) stark variieren
unterschiedliche Sicherheitsanforderungen (z. B. Offsite, Versionierung, Aufbewahrungsfristen) bestehen
teilweise mehrere Standorte mit Exchange-Replikation beteiligt sind, wo Sicherung und Wiederherstellung besonders abgestimmt erfolgen müssen
Eine standardisierte „Komplettlösung“ aus der Anwendung heraus könnte diese individuellen Gegebenheiten nicht zuverlässig und rechtssicher abdecken. Deshalb liegt die Verantwortung für das Gesamtkonzept – wie branchenüblich – bei der Praxis bzw. dem beauftragten IT-Servicepartner .
4. Was wir konkret empfehlen (praxisnah und umsetzbar)
Damit aus der Diskussion eine stabile Lösung wird, empfehlen wir folgendes strukturiertes Vorgehen gemeinsam mit Ihrem Servicepartner:
Klare Bestandsaufnahme
Welche Datenbank wird eingesetzt (Firebird oder MariaDB)?
Wo liegen Datenbank, DBFA, Konfigurationsdateien?
Technisch korrekte Sicherung einrichten
Firebird → regelmäßige gbak-Sicherung
MariaDB → regelmäßige Sicherung per mysqldump oder mariabackup
Zusätzlich Dateisicherung des DBFA-Ordners und der Konfiguration
Offsite-Strategie festlegen
z. B. NAS, externe Medien oder Cloud-Backup mit Versionierung
Verbindlicher Wiederherstellungstest
Regelmäßig (z. B. 1–2× pro Jahr)
Nicht auf dem Produktivsystem, sondern auf Testsystem oder VM
Dokumentation des Ablaufs für den Notfall
→ Das ist laut Empfehlung der entscheidende Schritt zur tatsächlichen Absicherung .5. Klare Aussage unsererseits
Ja, wir geben Ihnen eine klare Aussage:
MEDICAL OFFICE stellt technisch geeignete Werkzeuge zur konsistenten Datenbanksicherung bereit.
MEDICAL OFFICE kann und wird jedoch kein vollständig automatisiertes, alle Systeme und Infrastrukturen umfassendes Gesamt-Backup für jede individuelle Praxisumgebung zentral übernehmen.
Eine belastbare Lösung entsteht immer aus dem Zusammenspiel von:
MEDICAL OFFICE + korrekt konfigurierter Sicherung + durchdachtem Speicherkonzept + regelmäßig getestetem Restore.Gern unterstützen wir Sie dabei, dieses Konzept gemeinsam mit Ihrem Servicepartner zu strukturieren – denn am Ende verfolgen wir alle dasselbe Ziel: dass Ihre Praxis im Ernstfall arbeitsfähig bleibt.
Mit freundlichen Grüßen
VG H.Rügen
Zitat von bro am 31. Januar 2026, 8:45 UhrBetreff: Dringender Handlungsbedarf: Unzureichende Backup- und Datenbanksicherung
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir wenden uns heute mit einem dringenden Anliegen an Sie, da die aktuelle Situation rund um MO, die Datenbanken sowie insbesondere die Backup-Strategie aus unserer Sicht nicht länger tragbar ist.
Aus unserer Sicht sollte Indamed endlich eine praktikable Datenbank-Sicherungslösung zur Verfügung stellen, die möglichst auch diejenigen zufriedenstellt, die überprüfen möchten, ob ihr Backup tatsächlich rückspielfähig ist. Seit Anbeginn beschäftigen wir uns mit diesem Thema, und wir diskutieren es weiterhin ohne Lösung.
Wir benötigen endlich eine belastbare Backup-Lösung, die nicht ständig neue Diskussionen auslöst. Alternativ erwarten wir eine klare Aussage Ihrerseits: Das geht so nicht. Das können wir nicht umsetzen. Das lässt sich nicht darstellen oder programmieren. Auch eine solche eindeutige Botschaft wäre hilfreich, damit endlich Ruhe ins System kommt und alle Beteiligten wissen, woran sie sind.
Unstrittig ist jedoch, dass die aktuelle Datenbanksicherung unbrauchbar ist und den Anforderungen des ärztlichen Alltags in keiner Weise gerecht wird. Für ein Praxisverwaltungssystem ist dieser Zustand aus unserer Sicht nicht akzeptabel.
Wir bitten Sie daher um eine klare Stellungnahme sowie um konkrete Vorschläge, wie dieses Problem zeitnah und nachhaltig gelöst werden soll.
Mit freundlichen Grüßen
[Name / Praxis / Team]
Hallo bro,
vielen Dank für Ihre offene Rückmeldung. Wir verstehen sehr gut, dass das Thema Datensicherung im Praxisalltag kein theoretisches IT-Thema ist, sondern existenziell für den laufenden Betrieb. Genau deshalb möchten wir einige Punkte klarstellen und konkretisieren.
1. Zur grundsätzlichen Erwartung an „eine Indamed-Backup-Lösung“
MEDICAL OFFICE stellt Funktionen zur technisch korrekten Sicherung der Datenbank bereit (z. B. über gbak bei Firebird bzw. mysqldump bei MariaDB). Diese integrierte Sicherung ist eine wichtige Basis, ersetzt jedoch bewusst kein vollständiges, individuell angepasstes Backupkonzept für die jeweilige Praxisumgebung .
Der Hintergrund ist:
Eine vollständige Datensicherungsstrategie umfasst immer mehr als nur die Datenbank, unter anderem:
-
Datenbank (Firebird oder MariaDB, jeweils mit den dafür vorgesehenen Sicherungstools)
-
Dokumentenarchiv (DBFA, typischerweise sehr große Dateibestände)
-
Konfigurationsdateien
-
angebundene Dritt- und Zusatzsysteme
-
Offsite-Sicherung (Schutz vor Brand, Diebstahl, Ransomware)
Diese Komponenten liegen technisch und organisatorisch teilweise außerhalb des direkten Einflussbereichs der Anwendung selbst und müssen daher immer gemeinsam mit dem betreuenden IT-Dienstleister betrachtet werden .
2. Ist die aktuelle Datenbanksicherung „unbrauchbar“?
Nein – aber: Eine Sicherung ist nur so gut wie ihr Wiederherstellungstest.
Für beide unterstützten Datenbanksysteme gibt es klar definierte, fachlich korrekte Sicherungsverfahren:
-
Firebird → konsistente Sicherung per gbak
-
MariaDB → Sicherung nicht per Dateikopie, sondern über Tools wie mysqldump oder mariabackup
Genau diese Verfahren werden auch von MEDICAL OFFICE genutzt bzw. unterstützt. Entscheidend ist jedoch, dass:
-
die Sicherung regelmäßig läuft,
-
die richtigen Datenbereiche einbezogen sind und
-
vor allem regelmäßig eine Test-Wiederherstellung auf einem separaten System durchgeführt wird.
Nur eine erfolgreich getestete Rücksicherung ist der Beweis, dass das Backup im Ernstfall funktioniert .
Wenn dieser Test bisher nicht etabliert ist, entsteht verständlicherweise der Eindruck, die Sicherung sei „nicht belastbar“ – technisch liegt das Problem dann jedoch meist nicht am Sicherungsmechanismus selbst, sondern am fehlenden Gesamtkonzept und an fehlenden Restore-Tests.
3. Warum es keine „Ein-Knopf-Gesamtlösung“ geben kann
Wir können nachvollziehen, dass der Wunsch nach einer zentralen, alles abdeckenden Backup-Lösung besteht. In der Praxis ist das jedoch kaum seriös umsetzbar, weil:
-
jede Praxis andere Serverstrukturen, Speicherorte und Zusatzsysteme nutzt
-
Dateimengen (z. B. im Dokumentenarchiv) stark variieren
-
unterschiedliche Sicherheitsanforderungen (z. B. Offsite, Versionierung, Aufbewahrungsfristen) bestehen
-
teilweise mehrere Standorte mit Exchange-Replikation beteiligt sind, wo Sicherung und Wiederherstellung besonders abgestimmt erfolgen müssen
Eine standardisierte „Komplettlösung“ aus der Anwendung heraus könnte diese individuellen Gegebenheiten nicht zuverlässig und rechtssicher abdecken. Deshalb liegt die Verantwortung für das Gesamtkonzept – wie branchenüblich – bei der Praxis bzw. dem beauftragten IT-Servicepartner .
4. Was wir konkret empfehlen (praxisnah und umsetzbar)
Damit aus der Diskussion eine stabile Lösung wird, empfehlen wir folgendes strukturiertes Vorgehen gemeinsam mit Ihrem Servicepartner:
-
Klare Bestandsaufnahme
-
Welche Datenbank wird eingesetzt (Firebird oder MariaDB)?
-
Wo liegen Datenbank, DBFA, Konfigurationsdateien?
-
-
Technisch korrekte Sicherung einrichten
-
Firebird → regelmäßige gbak-Sicherung
-
MariaDB → regelmäßige Sicherung per mysqldump oder mariabackup
-
Zusätzlich Dateisicherung des DBFA-Ordners und der Konfiguration
-
-
Offsite-Strategie festlegen
-
z. B. NAS, externe Medien oder Cloud-Backup mit Versionierung
-
-
Verbindlicher Wiederherstellungstest
-
Regelmäßig (z. B. 1–2× pro Jahr)
-
Nicht auf dem Produktivsystem, sondern auf Testsystem oder VM
-
Dokumentation des Ablaufs für den Notfall
→ Das ist laut Empfehlung der entscheidende Schritt zur tatsächlichen Absicherung .
-
5. Klare Aussage unsererseits
Ja, wir geben Ihnen eine klare Aussage:
-
MEDICAL OFFICE stellt technisch geeignete Werkzeuge zur konsistenten Datenbanksicherung bereit.
-
MEDICAL OFFICE kann und wird jedoch kein vollständig automatisiertes, alle Systeme und Infrastrukturen umfassendes Gesamt-Backup für jede individuelle Praxisumgebung zentral übernehmen.
Eine belastbare Lösung entsteht immer aus dem Zusammenspiel von:
MEDICAL OFFICE + korrekt konfigurierter Sicherung + durchdachtem Speicherkonzept + regelmäßig getestetem Restore.
Gern unterstützen wir Sie dabei, dieses Konzept gemeinsam mit Ihrem Servicepartner zu strukturieren – denn am Ende verfolgen wir alle dasselbe Ziel: dass Ihre Praxis im Ernstfall arbeitsfähig bleibt.
Mit freundlichen Grüßen
VG H.Rügen
Heiko Rügen
INDAMED Team
Zitat von Maximilian Kallenbach am 2. Februar 2026, 18:30 UhrDanke das jetzt mal klar und detailliert Stellung bezogen wurde, damit kann man dann auch viel besser arbeiten!
Danke das jetzt mal klar und detailliert Stellung bezogen wurde, damit kann man dann auch viel besser arbeiten!
Zitat von bro am 2. Februar 2026, 20:01 Uhrvielen Dank. Gute Nachrichten sind das leider nicht. Aber sehe ich das richtig, dass Indamed oben über Worst-Case-Live-Betrieb spricht.
Ich aber und viele andere auch über kontrollierten, ruhenden Betrieb sprechen.
Wenn MariaDB also nicht läuft (keiner arbeitet, alle Clients haben MO beendet, Notfallserver ist heruntergefahren, also keiner auf die Datenbank zugreift, dann kann man doch –
einfach den gesamten MariaDB-Datenordner kopieren
zusammen mit dem Indamed-Ordner
Backup ist vollständig und sofort wiederherstellbar
richtig oder falsch.
Es gibt nämlich nicht wenige Praxen, die mit einer Sicherung des Indamed Ordners und bisher der Firebird Datenbank schon voll zufrieden wären, und das ging bisher mit stop.mo etc. und robocopy, wie das auch viele FLS genauso weitergeben. Super große MVZ Praxen, die keine Pausen machen haben eine Itler Arzt gezielt angestellt, weil der FLS eben viel zu teuer wurde und können das oben genannte umsetzen. Kleine können das aber nicht. Schon gar nicht „vor allem regelmäßig eine Test-Wiederherstellung auf einem separaten System durchführen“. Macht kein Mensch, jedenfalls die kleinen nicht.
das sehe für kleine Praxen dann so aus, Mariadb liegt im Indamed -Ordner:
@echo off
echo === Indamed Backup startet ===:: MariaDB-Dienst stoppen
echo Stoppe MariaDB-Dienst…
net stop MariaDB:: Kurze Pause, damit alles sauber gestoppt wird
timeout /t 5:: Zeitstempel für Zielordner
set hh=%time:~0,2%
if „%hh:~0,1%“==“ “ set hh=0%hh:~1,1%
set DEST=E:\Indamed-Backup\%date:~6,4%%date:~3,2%%date:~0,2%_%hh%%time:~3,2%:: Ordner kopieren
echo Kopiere Indamed-Ordner…
set SOURCE=D:\Indamed
robocopy „%SOURCE%“ „%DEST%“ /MIR /R:2 /W:5:: MariaDB-Dienst wieder starten
echo Starte MariaDB-Dienst…
net start MariaDBecho === Backup abgeschlossen ===
pause
das läuft dann inert 3 Minuten durch, je nach Ordnergröße
vielen Dank. Gute Nachrichten sind das leider nicht. Aber sehe ich das richtig, dass Indamed oben über Worst-Case-Live-Betrieb spricht.
Ich aber und viele andere auch über kontrollierten, ruhenden Betrieb sprechen.
Wenn MariaDB also nicht läuft (keiner arbeitet, alle Clients haben MO beendet, Notfallserver ist heruntergefahren, also keiner auf die Datenbank zugreift, dann kann man doch –
-
einfach den gesamten MariaDB-Datenordner kopieren
-
zusammen mit dem Indamed-Ordner
-
Backup ist vollständig und sofort wiederherstellbar
richtig oder falsch.
Es gibt nämlich nicht wenige Praxen, die mit einer Sicherung des Indamed Ordners und bisher der Firebird Datenbank schon voll zufrieden wären, und das ging bisher mit stop.mo etc. und robocopy, wie das auch viele FLS genauso weitergeben. Super große MVZ Praxen, die keine Pausen machen haben eine Itler Arzt gezielt angestellt, weil der FLS eben viel zu teuer wurde und können das oben genannte umsetzen. Kleine können das aber nicht. Schon gar nicht „vor allem regelmäßig eine Test-Wiederherstellung auf einem separaten System durchführen“. Macht kein Mensch, jedenfalls die kleinen nicht.
das sehe für kleine Praxen dann so aus, Mariadb liegt im Indamed -Ordner:
@echo off
echo === Indamed Backup startet ===
:: MariaDB-Dienst stoppen
echo Stoppe MariaDB-Dienst…
net stop MariaDB
:: Kurze Pause, damit alles sauber gestoppt wird
timeout /t 5
:: Zeitstempel für Zielordner
set hh=%time:~0,2%
if „%hh:~0,1%“==“ “ set hh=0%hh:~1,1%
set DEST=E:\Indamed-Backup\%date:~6,4%%date:~3,2%%date:~0,2%_%hh%%time:~3,2%
:: Ordner kopieren
echo Kopiere Indamed-Ordner…
set SOURCE=D:\Indamed
robocopy „%SOURCE%“ „%DEST%“ /MIR /R:2 /W:5
:: MariaDB-Dienst wieder starten
echo Starte MariaDB-Dienst…
net start MariaDB
echo === Backup abgeschlossen ===
pause
das läuft dann inert 3 Minuten durch, je nach Ordnergröße