Datenextraktion durch Schadsoftware
Zitat von Christoph Blazejak am 13. Oktober 2026, 8:12 UhrHallo miteinander,
ein mit Schadsoftware infizierter Client kann bei Standardeinstellungen theoretisch die gesamte Datenbank extrahieren. Das ist datenschutzrechtlich höchst problematisch, selbst wenn die Datenbank durch ein Passwort geschützt ist (und wer seine Datenbank vor >10 Jahren eingerichtet hat, wird das Passwort möglicherweise nicht Quantencomputer-sicher ausgewählt haben…)
Das Thema wurde bereits hier behandelt:
https://forum.indamed.de/index.php?page=Thread&postID=44514&highlight=lesezugriff#post44514
https://forum.indamed.de/index.php?page=Thread&postID=44514&highlight=lesezugriff#post44514
Lässt sich aktuell mit MariaDB der Zugriff der Clienten auf die Datenbank auf dem Server vollständig einschränken? Auf welche Ordner müssen Clienten mit „Lesen“ und welche mit „Verändern“ zugreifen können? Hat hier schonmal jemand ausprobiert oder seinen Indamed-Ordner auf dem Server abgesichert?
Ich würde mir sowenig Rechte wie möglich für die Clienten wünschen.
Hallo miteinander,
ein mit Schadsoftware infizierter Client kann bei Standardeinstellungen theoretisch die gesamte Datenbank extrahieren. Das ist datenschutzrechtlich höchst problematisch, selbst wenn die Datenbank durch ein Passwort geschützt ist (und wer seine Datenbank vor >10 Jahren eingerichtet hat, wird das Passwort möglicherweise nicht Quantencomputer-sicher ausgewählt haben…)
Das Thema wurde bereits hier behandelt:
https://forum.indamed.de/index.php?page=Thread&postID=44514&highlight=lesezugriff#post44514
https://forum.indamed.de/index.php?page=Thread&postID=44514&highlight=lesezugriff#post44514
Lässt sich aktuell mit MariaDB der Zugriff der Clienten auf die Datenbank auf dem Server vollständig einschränken? Auf welche Ordner müssen Clienten mit „Lesen“ und welche mit „Verändern“ zugreifen können? Hat hier schonmal jemand ausprobiert oder seinen Indamed-Ordner auf dem Server abgesichert?
Ich würde mir sowenig Rechte wie möglich für die Clienten wünschen.
Zitat von Peter Quick am 13. Oktober 2026, 10:01 UhrEhrliche Frage: Wie wollen Sie mit Medical Office arbeiten, wenn der Client keine Daten aus der Datenbank abrufen darf? Es gibt ja keine lokalen Daten….
Dann können Sie den PC auch gleich abschalten.
Ehrliche Frage: Wie wollen Sie mit Medical Office arbeiten, wenn der Client keine Daten aus der Datenbank abrufen darf? Es gibt ja keine lokalen Daten….
Dann können Sie den PC auch gleich abschalten.
Zitat von Thomas Schössow am 13. Oktober 2026, 10:11 UhrEs muss einen lesenden Zugriff auf die Verzeichnisse mit der Datenbank auf dem Server geben, das ist es. Das Verändern/Löschen/Schreiben regeln die Clients (die MO-Software selbst). Weniger Rechte gehen nicht.
Den von ihnen angesprochenen Datenabfluss können sie nicht verhindern. Das ist aber kein MO Problem, sondern ein Generelles. Dies gilt im Grunde für alle Software. Was Sie erschweren können, ist der Upload/Abfluss aus ihrem Netz heraus bzw. aus den Clients heraus. Stichworte sind hier Upload in die Cloud, USB-Datenträger etc.
Der unberechenbarste Faktor in diesem Fall ist menschlicher Natur,
Es muss einen lesenden Zugriff auf die Verzeichnisse mit der Datenbank auf dem Server geben, das ist es. Das Verändern/Löschen/Schreiben regeln die Clients (die MO-Software selbst). Weniger Rechte gehen nicht.
Den von ihnen angesprochenen Datenabfluss können sie nicht verhindern. Das ist aber kein MO Problem, sondern ein Generelles. Dies gilt im Grunde für alle Software. Was Sie erschweren können, ist der Upload/Abfluss aus ihrem Netz heraus bzw. aus den Clients heraus. Stichworte sind hier Upload in die Cloud, USB-Datenträger etc.
Der unberechenbarste Faktor in diesem Fall ist menschlicher Natur,
Zitat von Johannes Braun am 13. Oktober 2026, 18:00 UhrVerändern müssen die Clients überhaupt nichts auf der INDAMED Freigabe. – lesend reicht
Die MariaDB Datenbank lässt sich außerhalb von dem INDAMED Ordner und der Freigabe installieren. Damit kann man die Datenbank schon mal nicht mehr einfach kopieren.
Die Datenbankverbindung ist aber weiterhin unverschlüsselt und das Datenbankpasswort steht mit etwas Security by Obscurity in der rstsrv.ini auf jedem Client.
Verändern müssen die Clients überhaupt nichts auf der INDAMED Freigabe. – lesend reicht
Die MariaDB Datenbank lässt sich außerhalb von dem INDAMED Ordner und der Freigabe installieren. Damit kann man die Datenbank schon mal nicht mehr einfach kopieren.
Die Datenbankverbindung ist aber weiterhin unverschlüsselt und das Datenbankpasswort steht mit etwas Security by Obscurity in der rstsrv.ini auf jedem Client.