Frage an die, die eine Praxis von XY nach MO konvertiert haben – löschen der Vorbehandler / Abrechner.
Frage an die, die eine Praxis von XY nach MO konvertiert haben – löschen der Vorbehandler / Abrechner.
Zitat von bro am 8. Juni 2026, 18:13 UhrAusgangslage
Bei der Konvertierung einer Praxis nach Medical Office wird der bisherige Abrechner (= der Vorbesitzer bzw. die vorherige Praxisinhaberin) als verknüpfter Abrechner in der Datenbank geführt. Alle Patientendaten und Befunde, die vor der eigenen Praxisübernahme entstanden sind, sind mit diesem früheren Abrechner verknüpft. XXX wurde dann vorangestellt
Nach der Praxisübernahme erscheint der neue Inhaber selbst als Abrechner – der alte Abrechner bleibt jedoch im System bestehen.
Das konkrete Problem
Löscht man diesen alten, Abrechner, so werden gemäß Indamed alle damit verknüpften Dateien und Befunde ebenfalls gelöscht. Dies ist ein bekannter Fakt. Indamed empfiehlt dieses Vorgehen ausdrücklich nur auf eigene Gefahr.
Die offene Frage
Hat jemand diesen Schritt bereits vollzogen – also den konvertierten Altabrechner in Medical Office gelöscht – und kann berichten:
- Gab es anschließend Probleme im laufenden Betrieb?
- Oder verlief der Vorgang problemlos?
Bitte um Rückmeldung
Ich möchte diesen Schritt nicht durchführen, ohne von jemandem gehört zu haben, der dies bereits erfolgreich – und ohne negative Folgen – umgesetzt hat.
Warum die Nummer:
Bei der Konvertierung der Vorgänger-Praxis nach Medical Office wurden Befunde reihenweise den falschen Patienten zugeordnet, ein Datenschutzgau, sondergleichen. Ich kann das auf bestimmte Jahrgänge eingrenzen. Mit der Löschung der alten Abrechner wären dann auch diese falschen Einträge weg, da sie älter als 10 Jahre sind, kein Problem. Das wäre die einfachste Lösung, das Problem zu lösen. Vermutlich. Garantiert ist dabei gar nichts
Ausgangslage
Bei der Konvertierung einer Praxis nach Medical Office wird der bisherige Abrechner (= der Vorbesitzer bzw. die vorherige Praxisinhaberin) als verknüpfter Abrechner in der Datenbank geführt. Alle Patientendaten und Befunde, die vor der eigenen Praxisübernahme entstanden sind, sind mit diesem früheren Abrechner verknüpft. XXX wurde dann vorangestellt
Nach der Praxisübernahme erscheint der neue Inhaber selbst als Abrechner – der alte Abrechner bleibt jedoch im System bestehen.
Das konkrete Problem
Löscht man diesen alten, Abrechner, so werden gemäß Indamed alle damit verknüpften Dateien und Befunde ebenfalls gelöscht. Dies ist ein bekannter Fakt. Indamed empfiehlt dieses Vorgehen ausdrücklich nur auf eigene Gefahr.
Die offene Frage
Hat jemand diesen Schritt bereits vollzogen – also den konvertierten Altabrechner in Medical Office gelöscht – und kann berichten:
- Gab es anschließend Probleme im laufenden Betrieb?
- Oder verlief der Vorgang problemlos?
Bitte um Rückmeldung
Ich möchte diesen Schritt nicht durchführen, ohne von jemandem gehört zu haben, der dies bereits erfolgreich – und ohne negative Folgen – umgesetzt hat.
Warum die Nummer:
Bei der Konvertierung der Vorgänger-Praxis nach Medical Office wurden Befunde reihenweise den falschen Patienten zugeordnet, ein Datenschutzgau, sondergleichen. Ich kann das auf bestimmte Jahrgänge eingrenzen. Mit der Löschung der alten Abrechner wären dann auch diese falschen Einträge weg, da sie älter als 10 Jahre sind, kein Problem. Das wäre die einfachste Lösung, das Problem zu lösen. Vermutlich. Garantiert ist dabei gar nichts
Zitat von Thomas Schössow am 8. Juni 2026, 18:51 UhrNein, gelöscht wurde nichts. Bei den alten Abrechnern wurde „XXX_“ vorangestellt. Das macht hier keine Probleme. Ansonsten kann ich an diesen alten Einträgen nichts anderes erkennen.
Nein, gelöscht wurde nichts. Bei den alten Abrechnern wurde „XXX_“ vorangestellt. Das macht hier keine Probleme. Ansonsten kann ich an diesen alten Einträgen nichts anderes erkennen.
Zitat von bro am 8. Juni 2026, 19:19 UhrZitat von Thomas Schössow am 8. Juni 2026, 18:51 UhrNein, gelöscht wurde nichts. Bei den alten Abrechnern wurde „XXX_“ vorangestellt. Das macht hier keine Probleme. Ansonsten kann ich an diesen alten Einträgen nichts anderes erkennen.
Das ist bei uns auch so. Leider eben kam es zu falscher Zuordnung der Befunde, was jetzt erst nach 11 Jahren auffällig wurde, als der Typ Messwerte exportiert werden sollte. Dabei tauchten dann Briefe von anderen Patienten im Export auf. Den Export gibts ja auch erst seit einigen Jahren. Das fällt vermutlich keinem auf, aber ich verwette meinen buchstäblichen Dickschädel, dass ich mit der Nummer nicht alleine bin. Ganz und gar nicht alleine. Wenn man die Praxis an einen Nachfolger übergeben kann, kein Problem (fast), wenn nicht, ist man mit der Export Funktion mit einem Bein im Knast.
Sprich, man muss beim Export jede Seite persönlich durchschauen, vor Weitergabe, 100 Seiten +/- x je 1000 Patienten = 1.000.000 Seiten je 1000 Patienten, echt zum Knochenkotzen.
Die Konvertierten sollten mal hier mitlesen, wenn sie nach Praxisschließung nicht in ein Land auswandern, mit dem D kein Auslieferungsabkommen hat.
Zitat von Thomas Schössow am 8. Juni 2026, 18:51 UhrNein, gelöscht wurde nichts. Bei den alten Abrechnern wurde „XXX_“ vorangestellt. Das macht hier keine Probleme. Ansonsten kann ich an diesen alten Einträgen nichts anderes erkennen.
Das ist bei uns auch so. Leider eben kam es zu falscher Zuordnung der Befunde, was jetzt erst nach 11 Jahren auffällig wurde, als der Typ Messwerte exportiert werden sollte. Dabei tauchten dann Briefe von anderen Patienten im Export auf. Den Export gibts ja auch erst seit einigen Jahren. Das fällt vermutlich keinem auf, aber ich verwette meinen buchstäblichen Dickschädel, dass ich mit der Nummer nicht alleine bin. Ganz und gar nicht alleine. Wenn man die Praxis an einen Nachfolger übergeben kann, kein Problem (fast), wenn nicht, ist man mit der Export Funktion mit einem Bein im Knast.
Sprich, man muss beim Export jede Seite persönlich durchschauen, vor Weitergabe, 100 Seiten +/- x je 1000 Patienten = 1.000.000 Seiten je 1000 Patienten, echt zum Knochenkotzen.
Die Konvertierten sollten mal hier mitlesen, wenn sie nach Praxisschließung nicht in ein Land auswandern, mit dem D kein Auslieferungsabkommen hat.
Zitat von Thomas Schössow am 8. Juni 2026, 19:45 UhrJa, das ist leider richtig. Diese Konvertierung ist nicht besonders „sicher“, aber „man“ hat keine Chance auf 100% Qualität. Sie sind gezwungen, nach der Konvertierung zu prüfen, aber das können sie angesichts der schieren Datenmenge nicht leisten. Der Dienstleister weist stets jede Verantwortung von sich. Sie bleiben allein im Regen stehen.
Ja, das ist leider richtig. Diese Konvertierung ist nicht besonders „sicher“, aber „man“ hat keine Chance auf 100% Qualität. Sie sind gezwungen, nach der Konvertierung zu prüfen, aber das können sie angesichts der schieren Datenmenge nicht leisten. Der Dienstleister weist stets jede Verantwortung von sich. Sie bleiben allein im Regen stehen.