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Telefonische AU – verzögerte Signatur / Selektion bei Komfortsignatur möglich?

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Telefonische AU – verzögerte Signatur / Selektion bei Komfortsignatur möglich?

Telefonische AU – verzögerte Signatur / Selektion bei Komfortsignatur möglich?

Die vorausschauende Bundesregierung hat bekanntlich beschlossen, die telefonische AU wieder abzuschaffen. Wir werden deshalb unsere Organisation entsprechend anpassen: Krankmeldungen können weiterhin telefonisch bei uns eingehen, die AU wird vorbereitet. Der Patient kommt dann im Laufe des Tages – bei uns üblicherweise am Nachmittag – persönlich in die Praxis. Erst nach diesem persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt wird die AU signiert und damit endgültig ausgestellt. Es handelt sich dann also nicht mehr um eine telefonische, sondern um eine persönlich festgestellte AU.

Damit entsteht allerdings ein Problem mit der Komfortsignatur:

Wir verwenden die Komfortsignatur und signieren die vorbereiteten Dokumente gesammelt „auf einen Rutsch“. Dabei würden nach meinem derzeitigen Verständnis auch bereits vorbereitete AU mit signiert, bei denen der Patient noch nicht persönlich in der Praxis war.

Gesucht wird deshalb eine Möglichkeit, solche AU gezielt vom allgemeinen Signaturstapel zurückzustellen und sie erst nach dem persönlichen Erscheinen des Patienten zur Signatur freizugeben.

Gibt es dafür in Medical Office bereits eine Funktion, einen Status, eine Kennzeichnung oder einen praktikablen Workflow, den ich bisher schlicht übersehen habe?

Ideal wäre ein Status wie „vorbereitet – noch nicht zur Signatur freigegeben“. Diese Dokumente dürften beim normalen Komfortsignatur-Lauf nicht berücksichtigt werden und könnten nach persönlichem Patientenkontakt mit einem Klick zur Signatur freigegeben werden.

Falls es eine solche Möglichkeit nicht gibt, wäre das aus meiner Sicht ein sinnvoller Verbesserungsvorschlag. Wobei ich mittlerweile etwas Hemmungen habe, bei IndaMed überhaupt noch Verbesserungsvorschläge zu machen. Die Gefahr scheint inzwischen nicht ganz gering zu sein, dass aus einer eigentlich selbstverständlichen Weiterentwicklung einer Praxissoftware anschließend ein neues „Modul“ wird, das für weitere 50 oder 100 Euro monatlich gebucht werden kann.

Wenn man sich anschaut, wohin sich das Ganze mit zusätzlichen Modulen, KI-Funktionen und diversen kostenpflichtigen Erweiterungen entwickelt, bewegen wir uns langsam von einer Praxissoftware für vielleicht 150–200 Euro monatlich in Richtung einer „modernen KI-gestützten Praxis“, für die man irgendwann vierstellige monatliche Beträge pro Arzt auf den Tisch legen darf.

Deshalb zunächst ganz bescheiden die Frage an die Kollegen:

Gibt es die benötigte Funktion vielleicht schon irgendwo in Medical Office und ich habe sie nur nicht gefunden?

Das wäre mir tatsächlich die angenehmste Lösung. Denn dann müsste niemand etwas programmieren – und vor allem müsste daraus kein neues kostenpflichtiges Zusatzmodul entstehen.

Bei Anlage der AU gäbe es dann ein Feld, das man auswählt, um die Signatur zu verzögern, kenntlich dann im Infomanager, wie Bild.

Hochgeladene Dateien:
  • ChatGPT-Image-11.-Aug.-2026-11_04_12.png

und wenn man die AU nicht ausdruckt? Dann ist sie zwar vorbereitet (blau) aber eben noch nicht signierfähig (gelb)?

Christian Schnell und Stephan Eckrich haben auf diesen Beitrag reagiert.
Christian SchnellStephan Eckrich

Darauf sind wir auch schon gekommen. Es geht aber um schnelles, klick sparendes Arbeiten, und keine komplizierten Verrenkungen nur, weil MO das nicht kann. Vulgo, alles ist fertig für die Signatur, wenn der Pat kommt. Lese also heraus, geht nicht.

Mir ist nicht klar wo das Problem ist. Der Patient ruft an, die AU wird vorbereitet (blau). Dann kommt der Patient in die Praxis, seine Karte wird eingelesen. Dabei öffnet sich doch die Karteikarte und man könnte ohne großen Aufwand die AU drucken (ocker). Diese wird dann erst mit der nächsten Runde signiert.

Da benötigt man keine Funktion vorbereitet – noch nicht zur Signatur freigegeben. Eine solche Funktion macht in meinen Augen nun wirklich keinen Sinn. Hier muss man einfach die vorhandenen Möglichkeiten nutzen und evtl. seine Arbeitsabläufe ein klein wenig anpassen.

Christian Schnell hat auf diesen Beitrag reagiert.
Christian Schnell

In der Tat wollen wir aber die Abläufe nicht anpassen, auch nicht ein wenig. Müssen das aber wohl dann doch. Von den eRPs will ich gar nicht reden, das ist wohl für alle auch super komfortabel gelöst. Nur eben nicht für uns. War ja nur eine Frage. Einfach ignorieren.