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Umstellung auf MariaDB und anschließendes Sicherungskonzept.

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Umstellung auf MariaDB und anschließendes Sicherungskonzept.

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Aktuell wurde bei uns die DB auf Maria-DB umgestellt und eine Auslagerung ins Dateisystem ungesetzt. Nun liegen in einem Unter-Unter….Unter-Ordner von DAT 800.000 Files.

Wie und was sollte nun in eine Dateisicherung einfließen? Wer macht was und wie? 

 

Bisher habe ich die  MEDOFF.OUT immer zusammen mit alle Dateien File-weise kopiert und konnte so zu Hause einfach eine Installation als Demo mit den Live-Daten erzeugen. Die Auslagerung ins Dateisystem macht es nun theoretisch attraktiv, lediglich die neuen  oder geänderten Dateien täglich sichern zu müssen, allerdings ist dann die erste Sicherung unglaublich langsam (hier 56 Stunden).

Mir sind diverse andere Sicherungskonzepte vom Grundsatz her bekannt, einige habe ich selber ausprobiert, Acronis, DriveSnapshot, Robocoy, BackupMaker etc,  habe aber noch keinen neuen klaren Plan für mich gefunden.

Die neue Struktur der gesamten DB ist mir noch nicht ganz klar. Im Ordner DAT liegen jetzt sowohl der Ordner FILES als auch MEDOFFDB. In letzterem ist nach meinem Verständnis die gesamte DB-Struktur mit diversen Tabellen(?) enthalten. Die CMD-Datei zum Dump erfasst all diese Daten im Ordner MEDOFFDB und erstellt daraus eine MySQLDump-Datei?

Gibt es eine gute und gut verständliche Anleitung/Beschreibung zum gesamten Verfahren?

 

Unter Firebird waren nach meinem Verständnis Daten und Datenbank-Struktur in einem monolithischen Kern vereint, hier unter MariaDB ist dies voneinander getrennt?

Nun, ich warte jetzt mal auf Rückmeldungen und schaue dann weiter. 

Gruß, Jörg Sprenger

Hallo,

ein MySQL-Dump funktioniert im Prinzip genau so wie eine Sicherung der Firebird-Datenbank mit gbak. D.h., es werden nicht einzelne Dateien gesichert, sondern mysqldump erzeugt eine Datei mit SQL-Kommandos, die zu einer kompletten Wiederherstellung des Datenbestandes zum Zeitpunkt des Aufrufs von mysqldump führen, wenn sie in einer leeren Datenbank / neuen MariaDB-Installation ausgeführt werden.

Das Ergebnis eines mysqldump-Aufrufs ist also eine große Textdatei, die viele einzelne SQL-Befehle enthält. Die binären Dateien im MariaDB-Unterverzeichnis müssen Sie nicht extra sichern. Es macht auch nicht viel Sinn, da MariaDB keine Binärkompatibilität zwischen unterschiedlichen Versionen garantiert, soweit ich weiß. Für die beim mysqldump erzeugte Datei ist aber sichergestellt, dass Sie sie auch in anderen Serverversionen wieder importieren können.

Definitiv Sinn macht in diesem Kontext die inkrementelle Sicherung der so erzeugten dump-Datei. Typischerweise wird die Datei auch sehr groß sein, da es sich um Text handelt, lässt sie sich aber mit hoher Effizienz komprimieren.

VG Julian Hartig

Dr. M. Rothsching hat auf diesen Beitrag reagiert.
Dr. M. Rothsching

Hallo Herr Hartig

Danke für die Erläuterung, ich habe es jedoch noch nicht verstanden. Der Datenbestand der aktuellen MO-Installation beläuft sich auf ca 200GB, die Größe des MySQLDUMP auf ca 12 GB. 

Ist der Dump eine komprimierte Form der MariaDB, die wiederum über diverse Tabellen den Datenbestand der MO-Installation verwaltet?

Der MO-Datenbestand liegt im Ordner dat/FILES, die verwaltende DB liegt unter dat/medoffdb, die Medoff.MySQLDUMP unter backup/??

 

Unter GBAK wurde ja eine Riesendatei mit Daten und Verwaltungsinhalten erzeugt, dass muss hier anders sein, denn ansonsten wäre die MySQLDUMP-Datei wesentlich größer.

Wenn ich nun dem größten Unfall entgehen möchte, was benötige ich zwingend an Daten für ein Recovery? Nur die Ordner unter dat/ ?

 

Gruß, Jörg Sprenger

Ich denke, wenn man jede N8 eine KOmplettsicherung macht (mache ich mit Acronis), die dann morgens auf eine externe Platte gesichert wird (Können die MFA mittags dann austauschen und mit ausser Haus nehmen) dürfte alles super save sein..

Ja, kann ich mir Vorstellen, aber ich möchte es besser verstehen. Unter FB2.5 konnte ich jederzeit eine lauffähige Kopie meiner MO-Installation erstellen. Bei der Gesamten Installation der Praxis habe ich darauf geachtet, dass ich viele Programme als portable Installationen habe, somit keine Probleme bei einem Transfer auf einen neuen Rechner. Ausnahme: MO und darin verwendete Programme für Sono, EKG, LUFU, Visusscreening.

Die Gesamtinstallation ist auch noch auf 2 LW aufgeteilt, also müsste ich ein Snapshot der Windows-Installation und eines der MO-Installation/Partition haben. Deshalb die Frage, was muss essentiell gesichert werden, damit MO schnell wieder ans Laufen gebracht werden kann, bzw. als Demoversion zu Hause mit echten daten „gefüttert“ werden kann,  also entsprechend einem Restore der MEDOFF.OUT in die Demoinstallation. Mit letzterer kann ich bedenkenlos testen und experimentieren.

Die Speicherplatz fressenden PDFs, Bilder etc. sind ja nicht mehr in der MariaDB, sondern ausgelagert. Das Auslagerungsverzeichnis muss natürlich auch gesichert werden. Insofern scheint es mir aber plausibel, dass die noch in der DB enthaltenen Daten soviel weniger sind als zuvor in Firebird (wo ja vermutlich alle Dokumente noch in der DB gespeichert waren).

 

VG Julian Hartig 

Franz Tonagel und Jörg Sprenger, Kirchner, Müller haben auf diesen Beitrag reagiert.
Franz TonagelJörg Sprenger, Kirchner, Müller

Tja, so habe ich es mir gedacht, in der Maria.DB sind alle INFOS der alten Firebird.Db und damit auch alle Infos zu den ausgelagerten Daten enthalten. Nun kann ich das gesamte Verzeichnis mit der MO-Installation als IMAGE sichern, aber auch das Files-Verzeichnis als Image und die Medoff.MySQLDUMP als File. Ich möchte gerne verstehen, mit welchen Daten ich aus einem wie strukturierten Backup eine wieder funktionierende MO-Umgebung schaffen kann.

In der alten Umgebung wusste ich, was ich tun musste, in der neuen suche ich noch nach dem richtigen Verständnis.

Da, wie geschrieben, unsere Installation auf dem Server in einer gesonderten Partition untergebracht ist, kann ich mir ein (1) Image zur Sicherung noch schwer vorstellen, sondern sehe da immer 2 vor meinem Auge, eines für LW C: und eines für M:.

Sehe ich das richtig, oder gehe ich hier offensichtlich von falschen Voraussetzungen aus?

Keine sollte es besser wissen als Indamed … ?!?

Hallo,

Ein Howto zum Backup steht seit 2014 auf der ToDo Liste von Indamed wenn man dem alten Forum glauben darf, ich hoffe für MariaDB bekommen wir jetzt eines.

Die Datensicherung von Medical Office besteht seit MariaDB aus einer Sicherung der MariaDB Datenbank (per mitgeliefertem Skript, ergibt einzelne Dateien oder besser eine große Dump Datei) und den über 100.000 Dokumenten aus dem Dat Verzeichnis (diese Dateien sollte das sebstgewählte Backup Programm optimalerweise komprimieren, einzelne Dateien sichern dauert ewig).

Vielleicht probieren Sie das Wiederherstellen mal auf einem Testcomputer aus: Sie benötigen einen Testcomputer, die genannten 2 Ordner, das Passwort für die verschlüsselten 100.000 Dokumente aus dem Dat Ordner, das Passwort für die MariaDB-Datenbank, eine MO-Demo-Installationsdatei.
Mo Installieren, mit einer Zeile Skript aus dem IndamedDB Ordner die MariaDB Datenbank wiederherstellen, Datenbank und Dokumente reinkopieren, zuvor die Dienste anhalten und danach wieder starten. (Eventuell beim installieren oder danach in den Einstellungen passende Pfade für die zwei Ordner festlegen)

LG C.Schnell

Jörg Sprenger, Kirchner, Müller hat auf diesen Beitrag reagiert.
Jörg Sprenger, Kirchner, Müller

na, dann will ich  mal hoffen, dass bei der Datenbankumstellung auf Maris DB der Support diesen Weg auch einzurichten weiß. Und einrichtet… Für mich als underdog in solchen Fragen hört sich das wie ein Albtraum an. Und ich will nicht hoffen, dass meine nachträglich vom Support eingerichtete Sicherung im Ernstfall im Nirvana verschwindet, weil jeder Servicepartner da sein eigenes Ding kocht.

„Indamed, übernehmen Sie!“

 

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