Unsere Wünsche sind nicht umsonst – was wird das moderne MO wohl kosten?
Zitat von bro am 12. Mai 2026, 8:49 UhrDas sind in etwa die Dinge, die sich eine moderne Arztpraxis wünscht. Die Wünsche sind so teuer, dass sich bereits eine MFA wieder lohnen könnte. Die genannten Beispiele stammen aus Diskussionen und Empfehlungen hier aus dem Forum.
INDAMED-Basis (Mitgliedsbeitrag): 270,00 € / Monat ca.
Arztdashbord: 99,00 €
Termed: 104,90 € (inkl. 3 Kalender)
Mediform: 178,13 €
KI-Telefonassistent (je LANR): 180,00 €
KI-Assistent für Dokumentation (je LANR): 250,00 €
Impfen: 30,00 €
Onlineterminplanung inkl. Patientenanfragen (je LANR): 65,00 €
Videosprechstunde (je LANR): 40,00 €
Selektivverträge und IV-Versorgung (je BSNR): 70,00 € × 4 = 280,00 €
TSE-Schnittstelle (je Betriebsstätte/Nebenbetriebsstätte): 20,00 €
MONA (zzgl. Arbeitsplatzlizenz, ab 02/2026): 50,00 €Gesamtsumme netto pro Monat:
1.566,03 €
zzgl. 19 % MwSt.:
1.863,57 € brutto pro Monat / Teilweise pro Arzt, dabei ist MO KI noch gar nicht eingerechnet.
Das bedeutet, dass eine Praxis, je nach Patientenmix mit obiger Vollausstattung 200–300 dauerhaft betreute Patienten im Bestand halten muss, nur um die Kosten des PVS stabil über alle Leistungen zu amortisieren. Das sind dann 22.300 € im Jahr für „Bequemlichkeiten“, die den Umsatz gar nicht steigern.
Und wenn das nicht reibungslos läuft, kommt noch einiges an FLS Eurostunden on top.
Ich frage mich daher zunehmend, wohin sich die Preisentwicklung bei INDAMED/MO entwickelt. Offensichtlich werden für viele neue Funktionen und Erweiterungen Partnerschaften mit externen Anbietern eingegangen.
Dadurch entsteht für Praxen aber zunehmend die Frage:
- Welche Funktionen möchte INDAMED künftig überhaupt noch selbst entwickeln?
- Welche Bereiche werden an externe Partner ausgelagert?
- Welche Zusatzmodule werden künftig praktisch notwendig sein?
- Mit welchen laufenden Gesamtkosten muss man realistisch rechnen?
Gerade für Praxen, die überlegen, von einem anderen Praxisverwaltungssystem zu MO zu wechseln, wäre mehr Transparenz wichtig. Denn die eigentlichen Programmkosten scheinen inzwischen nur noch ein Teil der Gesamtausgaben zu sein, wenn man moderne Zusatzfunktionen tatsächlich nutzen möchte.
Daher würde ich mir eine klare Stellungnahme von INDAMED wünschen, wie die mittel- und langfristige Kostenstrategie aussieht und mit welchen monatlichen Zusatzkosten Praxen künftig realistisch kalkulieren sollten.
Verwandte Links:
↗️
Fazit: Wenn man ein bodenständiges Arztprogramm wie Medical Office von INDAMED GmbH möchte, aber gleichzeitig auch Zusatzfunktionen moderner Technik wie KI nutzen will, dann muss man dafür tief in die Tasche greifen. Und wer sich das nicht leisten kann, gibt seine Daten eben in die Cloud eines Anbieters, der beispielsweise in Frankreich sitzt. Das gefällt natürlich nicht jedem Arzt, aber irgendwann geht es eben doch nur noch ums Geld. Da wird ein Programm, das in der Cloud liegt, was viele (noch) nicht wollen, mit rund *475 € inkl. MwSt. als Rundum-sorglos-Paket plötzlich interessant. Ganz aktueller Preis.
* KI- und Assistenzfunktionen: KI-Telefonassistent, KI-Sprechstundenassistent, KI-Abrechnungsassistent. Termin- und Praxismanagement: Online-Terminmanagement, Automatisierte Recalls, Online-Profil, Patientenanfragen und -nachrichten, Überweisernetzwerk, PVS Connect (Kooperationstool). Patientenprozesse: Digitale Patientenaufnahme, Patientenqualifizierung, Patientennavigator, Behandlungsvorbereitung und -dokumentation, Digitale Patientenakte. Kommunikation & Versorgung: Videosprechstunde. Finanzen: Online-Patientenzahlungen, Finanzübersicht. Sonstiges.
Das sind in etwa die Dinge, die sich eine moderne Arztpraxis wünscht. Die Wünsche sind so teuer, dass sich bereits eine MFA wieder lohnen könnte. Die genannten Beispiele stammen aus Diskussionen und Empfehlungen hier aus dem Forum.
INDAMED-Basis (Mitgliedsbeitrag): 270,00 € / Monat ca.
Arztdashbord: 99,00 €
Termed: 104,90 € (inkl. 3 Kalender)
Mediform: 178,13 €
KI-Telefonassistent (je LANR): 180,00 €
KI-Assistent für Dokumentation (je LANR): 250,00 €
Impfen: 30,00 €
Onlineterminplanung inkl. Patientenanfragen (je LANR): 65,00 €
Videosprechstunde (je LANR): 40,00 €
Selektivverträge und IV-Versorgung (je BSNR): 70,00 € × 4 = 280,00 €
TSE-Schnittstelle (je Betriebsstätte/Nebenbetriebsstätte): 20,00 €
MONA (zzgl. Arbeitsplatzlizenz, ab 02/2026): 50,00 €
Gesamtsumme netto pro Monat:
1.566,03 €
zzgl. 19 % MwSt.:
1.863,57 € brutto pro Monat / Teilweise pro Arzt, dabei ist MO KI noch gar nicht eingerechnet.
Das bedeutet, dass eine Praxis, je nach Patientenmix mit obiger Vollausstattung 200–300 dauerhaft betreute Patienten im Bestand halten muss, nur um die Kosten des PVS stabil über alle Leistungen zu amortisieren. Das sind dann 22.300 € im Jahr für „Bequemlichkeiten“, die den Umsatz gar nicht steigern.
Und wenn das nicht reibungslos läuft, kommt noch einiges an FLS Eurostunden on top.
Ich frage mich daher zunehmend, wohin sich die Preisentwicklung bei INDAMED/MO entwickelt. Offensichtlich werden für viele neue Funktionen und Erweiterungen Partnerschaften mit externen Anbietern eingegangen.
Dadurch entsteht für Praxen aber zunehmend die Frage:
- Welche Funktionen möchte INDAMED künftig überhaupt noch selbst entwickeln?
- Welche Bereiche werden an externe Partner ausgelagert?
- Welche Zusatzmodule werden künftig praktisch notwendig sein?
- Mit welchen laufenden Gesamtkosten muss man realistisch rechnen?
Gerade für Praxen, die überlegen, von einem anderen Praxisverwaltungssystem zu MO zu wechseln, wäre mehr Transparenz wichtig. Denn die eigentlichen Programmkosten scheinen inzwischen nur noch ein Teil der Gesamtausgaben zu sein, wenn man moderne Zusatzfunktionen tatsächlich nutzen möchte.
Daher würde ich mir eine klare Stellungnahme von INDAMED wünschen, wie die mittel- und langfristige Kostenstrategie aussieht und mit welchen monatlichen Zusatzkosten Praxen künftig realistisch kalkulieren sollten.
Verwandte Links:
↗️
Fazit: Wenn man ein bodenständiges Arztprogramm wie Medical Office von INDAMED GmbH möchte, aber gleichzeitig auch Zusatzfunktionen moderner Technik wie KI nutzen will, dann muss man dafür tief in die Tasche greifen. Und wer sich das nicht leisten kann, gibt seine Daten eben in die Cloud eines Anbieters, der beispielsweise in Frankreich sitzt. Das gefällt natürlich nicht jedem Arzt, aber irgendwann geht es eben doch nur noch ums Geld. Da wird ein Programm, das in der Cloud liegt, was viele (noch) nicht wollen, mit rund *475 € inkl. MwSt. als Rundum-sorglos-Paket plötzlich interessant. Ganz aktueller Preis.
* KI- und Assistenzfunktionen: KI-Telefonassistent, KI-Sprechstundenassistent, KI-Abrechnungsassistent. Termin- und Praxismanagement: Online-Terminmanagement, Automatisierte Recalls, Online-Profil, Patientenanfragen und -nachrichten, Überweisernetzwerk, PVS Connect (Kooperationstool). Patientenprozesse: Digitale Patientenaufnahme, Patientenqualifizierung, Patientennavigator, Behandlungsvorbereitung und -dokumentation, Digitale Patientenakte. Kommunikation & Versorgung: Videosprechstunde. Finanzen: Online-Patientenzahlungen, Finanzübersicht. Sonstiges.
Zitat von Christian Schnell am 12. Mai 2026, 11:11 UhrWenn sie MO in einer guten Grundkonfiguration Buchen kostet es 500€ im Monat, das ist fair. Die Zusatzprodukte sind überproportional teuer (bei MO und bei Konkurrenz), finde ich auch. Komplettpakete werden attraktiv, leider „Cloud aus Frankreich“.
(nebenbei: sie haben keine Arbeitsplatzlizenzen gebucht, die müssen dazu, 4x Selektivvertragmodul ist zu viel, gleicht sich von Kosten aber ev aus)
Wenn sie MO in einer guten Grundkonfiguration Buchen kostet es 500€ im Monat, das ist fair. Die Zusatzprodukte sind überproportional teuer (bei MO und bei Konkurrenz), finde ich auch. Komplettpakete werden attraktiv, leider „Cloud aus Frankreich“.
(nebenbei: sie haben keine Arbeitsplatzlizenzen gebucht, die müssen dazu, 4x Selektivvertragmodul ist zu viel, gleicht sich von Kosten aber ev aus)
Zitat von Christian Soethe am 12. Mai 2026, 14:25 UhrVielen Dank für den Beitrag und die ausführliche Aufstellung.
Wir stimmen zu, dass viele der genannten Funktionen für eine moderne, digital arbeitende Praxis fachlich relevant und sinnvoll sein können. Gerade deshalb ist eine individuelle und belastbare Kostenbetrachtung wichtig.
Die dargestellte Gesamtsumme eignet sich aus unserer Sicht jedoch nicht als pauschale Kalkulationsgrundlage, da die tatsächlichen Kosten immer von der konkreten Praxisstruktur, den eingesetzten Funktionen, den Abrechnungseinheiten und möglichen Partnerleistungen abhängen.
Eine verlässliche Einordnung lässt sich daher am sinnvollsten direkt mit dem betreuenden MEDICAL-OFFICE-Partner vornehmen. Dort kann die jeweilige Praxissituation konkret betrachtet und eine passende Konstellation bewertet werden.
Den Wunsch nach mehr Transparenz bei der Einordnung von Basissoftware, Zusatzmodulen, Schnittstellen und Partnerlösungen nehmen wir gerne auf.
Vielen Dank für den Beitrag und die ausführliche Aufstellung.
Wir stimmen zu, dass viele der genannten Funktionen für eine moderne, digital arbeitende Praxis fachlich relevant und sinnvoll sein können. Gerade deshalb ist eine individuelle und belastbare Kostenbetrachtung wichtig.
Die dargestellte Gesamtsumme eignet sich aus unserer Sicht jedoch nicht als pauschale Kalkulationsgrundlage, da die tatsächlichen Kosten immer von der konkreten Praxisstruktur, den eingesetzten Funktionen, den Abrechnungseinheiten und möglichen Partnerleistungen abhängen.
Eine verlässliche Einordnung lässt sich daher am sinnvollsten direkt mit dem betreuenden MEDICAL-OFFICE-Partner vornehmen. Dort kann die jeweilige Praxissituation konkret betrachtet und eine passende Konstellation bewertet werden.
Den Wunsch nach mehr Transparenz bei der Einordnung von Basissoftware, Zusatzmodulen, Schnittstellen und Partnerlösungen nehmen wir gerne auf.
Christian Soethe
INDAMED Team
Zitat von Julian Hartig am 20. Mai 2026, 10:49 UhrIch denke, bei der Preisentwicklung muss man auch hinterfragen, ob die Preise für „Zusatzdienste“ wie z.B. die Online-Terminbuchung, weiterhin so hoch bleiben können oder ob dies nicht der Wettbewerb richten wird.
Der Vergleich ist ja schon beeindruckend: für unsere Online-Terminbuchungslösung zahlen wir für zwei Ärzte knapp 165€ monatlich, für unsere komplette MO-Installation mit einigen Zusatzmodulen weniger als das doppelte. Ich würde behaupten wollen, dass die Leistung/der Funktionsumfang von MO um einiges größer ist als die Funktion der Online-Terminbuchung. Auch der Wartungsaufwand für den Anbieter wird bei MO deutlich höher liegen, da hier aus diversen, vor allem gesetzlichen/Verordnungsgründen stetig eine große Zahl an Veränderungen erforderlich ist, während die Online-Terminbuchung, wenn sie einmal fertig entwickelt ist, im Wesentlichen nur noch Bugfixes braucht. Jedenfalls hat unsere konkret genutzte Lösung bestimmt seit mehr als einem Jahr keine für uns relevanten neuen Funktionen erhalten – sie kann aber auch schon alles, was wir in unserer Praxis benötigen.
Unsere Terminbuchungslösung hatte natürlich keine Einmallizenzkosten wie MO, die müsste man fairerweise also einkalkulieren. Umgelegt auf die Zeit der Nutzungsdauer macht das bei unserer MO-Installation aber gar keinen so großen Unterschied.
Ich denke, bei der Preisentwicklung muss man auch hinterfragen, ob die Preise für „Zusatzdienste“ wie z.B. die Online-Terminbuchung, weiterhin so hoch bleiben können oder ob dies nicht der Wettbewerb richten wird.
Der Vergleich ist ja schon beeindruckend: für unsere Online-Terminbuchungslösung zahlen wir für zwei Ärzte knapp 165€ monatlich, für unsere komplette MO-Installation mit einigen Zusatzmodulen weniger als das doppelte. Ich würde behaupten wollen, dass die Leistung/der Funktionsumfang von MO um einiges größer ist als die Funktion der Online-Terminbuchung. Auch der Wartungsaufwand für den Anbieter wird bei MO deutlich höher liegen, da hier aus diversen, vor allem gesetzlichen/Verordnungsgründen stetig eine große Zahl an Veränderungen erforderlich ist, während die Online-Terminbuchung, wenn sie einmal fertig entwickelt ist, im Wesentlichen nur noch Bugfixes braucht. Jedenfalls hat unsere konkret genutzte Lösung bestimmt seit mehr als einem Jahr keine für uns relevanten neuen Funktionen erhalten – sie kann aber auch schon alles, was wir in unserer Praxis benötigen.
Unsere Terminbuchungslösung hatte natürlich keine Einmallizenzkosten wie MO, die müsste man fairerweise also einkalkulieren. Umgelegt auf die Zeit der Nutzungsdauer macht das bei unserer MO-Installation aber gar keinen so großen Unterschied.
Zitat von Julian Hartig am 22. Mai 2026, 8:13 UhrUm hier die Preisdiskussion noch mit ein paar zusätzlichen Bezügen auszustatten: Ich nutze für andere Bereiche auch sehr spezialisierte, in Deutschland programmierte Fachsoftware, die beständig Wartung und Updates braucht. Z.B. für die Lohnabrechnung von DATEV oder für die Verwaltung von WEGs. Hier müssen auch ständig rechtliche Änderungen nachgepflegt werden und DATEV übernimmt für mich die Kommunikation mit vielen relevanten Stellen wie dem Finanzamt (Lohnsteuer), der BG oder den einzelnen Krankenkassen meiner Mitarbeitenden.
Trotzdem liegen sowohl für DATEV Lohn und Gehalt als auch für gängige WEG-Verwaltungsprogramme, die auch von großen Immobilienverwaltern genutzt werden, die monatlichen Kosten noch im deutlich zweistelligen Bereich (DATEV sogar unter 30€, und das inklusive der Nutzung des Rechenzentrums für die sichere Kommunikation mit allen anderen relevanten Playern; die Erstinbetriebnahme geschah zu zu vernachlässigenden Preisen für den notwendigen USB-Smartcard-Stick…). Und das genannte WEG-Verwaltungsprogramm läuft komplett in der Cloud, d.h. der Anbieter muss vom erlösten Geld auch noch seine Serverinfrastruktur bezahlen. Würde ich meine komplette Buchhaltung mit DATEV machen wollen und deren komplette Mittelstandssuite buchen, wäre ich damit kostentechnisch gerade eben im dreistelligen Bereich unterwegs. In Deutschland gibt es zu DATEV keine wirkliche bzw. nur sehr wenig Konkurrenz (ein anderer ernsthafter Mitbewerber würde mir noch einfallen), das Oligopol ist also noch schlimmer als im Sektor der Praxis-IT.
Ärzte scheinen es also auch ein Stück weit gewohnt zu sein, dass man ihnen „Mondpreise“ für ihre IT-Austattung abknöpft.
Um hier die Preisdiskussion noch mit ein paar zusätzlichen Bezügen auszustatten: Ich nutze für andere Bereiche auch sehr spezialisierte, in Deutschland programmierte Fachsoftware, die beständig Wartung und Updates braucht. Z.B. für die Lohnabrechnung von DATEV oder für die Verwaltung von WEGs. Hier müssen auch ständig rechtliche Änderungen nachgepflegt werden und DATEV übernimmt für mich die Kommunikation mit vielen relevanten Stellen wie dem Finanzamt (Lohnsteuer), der BG oder den einzelnen Krankenkassen meiner Mitarbeitenden.
Trotzdem liegen sowohl für DATEV Lohn und Gehalt als auch für gängige WEG-Verwaltungsprogramme, die auch von großen Immobilienverwaltern genutzt werden, die monatlichen Kosten noch im deutlich zweistelligen Bereich (DATEV sogar unter 30€, und das inklusive der Nutzung des Rechenzentrums für die sichere Kommunikation mit allen anderen relevanten Playern; die Erstinbetriebnahme geschah zu zu vernachlässigenden Preisen für den notwendigen USB-Smartcard-Stick…). Und das genannte WEG-Verwaltungsprogramm läuft komplett in der Cloud, d.h. der Anbieter muss vom erlösten Geld auch noch seine Serverinfrastruktur bezahlen. Würde ich meine komplette Buchhaltung mit DATEV machen wollen und deren komplette Mittelstandssuite buchen, wäre ich damit kostentechnisch gerade eben im dreistelligen Bereich unterwegs. In Deutschland gibt es zu DATEV keine wirkliche bzw. nur sehr wenig Konkurrenz (ein anderer ernsthafter Mitbewerber würde mir noch einfallen), das Oligopol ist also noch schlimmer als im Sektor der Praxis-IT.
Ärzte scheinen es also auch ein Stück weit gewohnt zu sein, dass man ihnen „Mondpreise“ für ihre IT-Austattung abknöpft.
Zitat von bro am 22. Mai 2026, 10:09 UhrWenn Indamed und die FLS erst mal die KI Verwenden (Claude Sonnet 4.6 meine Empfehlung) gehen die Preise sicher wieder runter. Ich habe gerade den Beweis angetreten. >>> 😉
Wenn Indamed und die FLS erst mal die KI Verwenden (Claude Sonnet 4.6 meine Empfehlung) gehen die Preise sicher wieder runter. Ich habe gerade den Beweis angetreten. >>> 😉
Zitat von Roland Steinmetz am 22. Mai 2026, 12:20 UhrMeine Sorge: knappe Ressourcen werden in neue, gewinnsteigernde Prozesse geleitet, während die Weiterentwicklung der Basisanwendungen, wegen der ich mich für Medical Office einst entschieden hatte, vernachlässigt wird.
Ein MVZ mit 30 Arbeitsplätzen hat nun mal andere Erwartungen als eine Einzelpraxis; wahrscheinlich werde ich neue, kostenpflichtige Erweiterungen des Programmes eher zögerlich dazu buchen. Das kann ich alles unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten verstehen. Aber es macht mich nicht glücklich, wenn z.B. die Verbesserung des Infomanagers brach liegt, wir Hausärzte um eine Statistikfunktion für Chroniker betteln müssen und die vielen Kleinigkeiten, die ich als Hausarzt vermisse nicht oder nur zögerlich angegangen werden. Der Hinweis, das „die anderen“ es auch nicht besser machen hilft mir nicht.
Meine Sorge: knappe Ressourcen werden in neue, gewinnsteigernde Prozesse geleitet, während die Weiterentwicklung der Basisanwendungen, wegen der ich mich für Medical Office einst entschieden hatte, vernachlässigt wird.
Ein MVZ mit 30 Arbeitsplätzen hat nun mal andere Erwartungen als eine Einzelpraxis; wahrscheinlich werde ich neue, kostenpflichtige Erweiterungen des Programmes eher zögerlich dazu buchen. Das kann ich alles unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten verstehen. Aber es macht mich nicht glücklich, wenn z.B. die Verbesserung des Infomanagers brach liegt, wir Hausärzte um eine Statistikfunktion für Chroniker betteln müssen und die vielen Kleinigkeiten, die ich als Hausarzt vermisse nicht oder nur zögerlich angegangen werden. Der Hinweis, das „die anderen“ es auch nicht besser machen hilft mir nicht.