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Vorsorgemeldung via KIM, kann MO das?

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Vorsorgemeldung via KIM, kann MO das?

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Heute habe ich einen Brief der lokalen KV erhalten (KVNO), dass in Zukunft die Meldung einer stattgehabten U5-U9  via KIM erfolgen kann. Bisher wird jede Meldung händisch, auf Büttenpapier unhd der per Brieftaube versendet, oder so ähnlich.

Bietet MO diesen Weg schon an?

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Katharina Diepold hat auf diesen Beitrag reagiert.
Katharina Diepold

momentan ist noch nichts geplant zu diesem Thema. 

Mit freundlichen Grüßen
Astrid Klomfaß
INDAMED Team

Klugscheixx an: Aber das müsste doch „rasch“ zu machen sein, Medical Office hat ein Fachmodul Kinder- und Jugendheilkunde, das U- und J-Untersuchungen vollständig abbildet, und KIM ist grundsätzlich in Medical Office integriert – auch für die Abrechnung per KIM direkt aus der Software, aber es muss halt mal wieder eine Itler Stunde oder zwei abgezweigt werden. Und die haben wir nicht.

Aus: Da das KIM-Format noch nicht bekannt ist, wäre der erste Schritt, die technische Spezifikation vom LfGA anzufordern (0234 41692-3205 oder gesunde-kindheit@lfga.nrw.de). Sobald das Format vorliegt, wäre eine simple lokale Web-App (eine einzige HTML-Datei, läuft in jedem Browser, keine Installation, kein Eingriff in Medical Office) der realistischste Weg zum Selberbauen: MFA füllt Pflichtfelder aus, App generiert die fertige KIM-Nachricht, einmal pro Woche gesammelt über den vorhandenen KIM-Client rausschicken. Entwicklungsaufwand dann realistisch eine Sekunde – aber das Format ist der fehlende Baustein, ohne den man ins Blaue baut.

 

P.s. Bin grad im Optimierungsfieber, um die Praxisabwicklung zu vereinfachen. Daher sind diese Fragen so spannend. Und ich habe noch ein Claude Guthaben 😉

Tja, ich hatte es befürchtet. Bei derzeit nur 100 neuen Babys pro Quartal und 6 derartigen Meldungen pro Baby, sind dass weiterhin ca. 2400 Formulare im Jahr, die von Hand ausgefüllt, gespeichert und abgeschickt werden müssen. Bei flotten 30 Sekunden pro gesamten Akt, 72000 Sekunden, oder 20 Stunden Servicearbeit ohne Vergütung pro Jahr. Da wäre eine Beschleunigung und Vereinfachung einfach nur nett 🙂

Zitat von bro am 8. Juni 2026, 17:51 Uhr

Da das KIM-Format noch nicht bekannt ist,

naja „eingeweihten“ Kreisen  ist es schon bekannt „Die kv.digital GmbH stellt allen PVS-Herstellern eine technische Spezifikation zur Integration kostenfrei zur Verfügung“ – (Haben Sie Fragen zu unseren Spezifikationen für KIM-Anwendungen? Dann schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an: info@kv.digital) steht aber auch in den Schreiben oben

Dann her damit, bis zum 19.6. habe ich noch Zugang zur bezahlten KI, da kann ich spielen. Ich hab die mal zum Spaß angemailt.
Schaun wir mal.

Ich habe den selben Brief erhalten und würde mich ebenfalls sehr über die Integration dieses Features in MedicalOffice freuen!

Grüße

Peter Saupp

Jörg Sprenger, Kirchner, Müller hat auf diesen Beitrag reagiert.
Jörg Sprenger, Kirchner, Müller

Habe eine Antwort bekommen und gebastelt:

 

 

U-Teilnahme-Meldung via KIM – Anleitung für Kinderarztpraxen in NRW

Hintergrund

Das LfGA NRW (Zentrale Stelle Gesunde Kindheit) ermöglicht künftig die elektronische Übermittlung der U5–U9-Teilnahmemeldungen über KIM (Kommunikation im Medizinwesen). Wer kein PVS nutzt das dies bereits integriert hat (aktuell nur Duria eG und tomedo®), kann mit dem unten beschriebenen Weg selbst eine Lösung umsetzen – ohne Eingriff in die Praxissoftware, ohne Installation, ohne Kosten.


Was du brauchst

  • Eine KIM-Adresse (bereits in der Praxis vorhanden für eAU, eArztbrief etc.)
  • Die KIM-Adresse der ZSGK – noch beim LfGA erfragen:
  • Die HTML-App (Download-Link, einmalig herunterladen)

Schritt 1 – App einrichten (einmalig)

  1. HTML-Datei herunterladen und lokal speichern (z.B. auf dem Praxis-Desktop) pdf Endung löschen!
  2. Datei im Browser öffnen (Doppelklick)
  3. Im Abschnitt Praxisdaten ausfüllen: BSNR, LANR, Arztname, Praxisname, Adresse, Telefon
  4. Praxisdaten werden automatisch gespeichert – beim nächsten Öffnen sind sie noch da

Schritt 2 – Meldungen erfassen (laufend, nach jeder U)

  1. App öffnen
  2. Im Abschnitt Neue U-Meldung erfassen die Daten des Kindes eintragen:
    • Vor- und Nachname, Geburtsdatum, Geburtsort, Geschlecht
    • Adresse des Kindes
    • Art der Untersuchung (U5–U9) und Datum der Untersuchung
  3. „Zur Sendung hinzufügen“ klicken
  4. Kind erscheint in der Warteschlange – Felder leeren sich automatisch für das nächste Kind
  5. Beliebig viele Kinder sammeln – die Warteschlange bleibt auch nach Schließen des Browsers erhalten

Schritt 3 – ZIP erzeugen (wöchentlich oder nach Bedarf)

  1. Wenn genug Meldungen gesammelt sind (Empfehlung: einmal pro Woche)
  2. „ZIP erzeugen & herunterladen“ klicken
  3. Die ZIP-Datei wird automatisch erzeugt und heißt exakt nach Vorschrift: FEK___.zip
  4. Die ZIP landet im Download-Ordner
  5. Die Warteschlange leert sich automatisch
  6. Im Versandprotokoll erscheint der Eintrag mit Status „Offen“

Schritt 4 – ZIP per KIM versenden (manuell im KIM-Client)

  1. KIM-Client öffnen (z.B. in Medical Office über COMM)
  2. Neue Nachricht erstellen
  3. Empfänger: KIM-Adresse der ZSGK (beim LfGA erfragen)
  4. Subject exakt so eintragen: U-Teilnahme-Lieferung
  5. Header exakt so setzen: X-KIM-Dienstkennung: U-Teilnahme;Lieferung;V1.0
  6. ZIP-Datei als Anhang hinzufügen
  7. Absenden
  8. In der App im Versandprotokoll auf „Als gesendet markieren“ klicken

Wichtige Hinweise

  • Datenschutz: Die App läuft vollständig lokal im Browser. Patientendaten verlassen den PC erst beim KIM-Versand – verschlüsselt über die Telematikinfrastruktur.
  • Speicherung: Praxisdaten, Warteschlange und Versandprotokoll werden im Browser-Speicher (localStorage) dieser Datei gespeichert. Nur auf dem PC und im Browser auf dem die Datei geöffnet wird – nicht in der Cloud.
  • Frist: Meldung muss innerhalb von 5 Werktagen nach der Untersuchung erfolgen. Wöchentlicher Versand ist laut ZSGK ausdrücklich erlaubt.
  • Quittung: Die ZSGK schickt innerhalb von 72 Werktags-Stunden eine Quittung per KIM zurück. Bleibt sie aus – beim LfGA nachfragen.
  • Subject und Header sind Pflicht gemäß Spezifikation [UT0110/UT0111] – kein Tippfehler, keine Abweichung.

 

 

Leider muss man die Pat. Daten noch händisch einlesen. Die HTML-App könnte zwar als „GDT-Partner“ in Medical Office eingetragen werden – technisch gesehen als externes Programm das auf einen bestimmten Ordner schaut. Ablauf wäre dann: Patient in Medical Office aufrufen, „U-Meldung“ als externen Aufruf starten – MO schreibt GDT-Datei, App liest die GDT-Datei – Daten übernommen, nur noch U-Typ und Datum eintragen. Aber – ein Browser kann aus Sicherheitsgründen nicht einfach Dateien von der Festplatte lesen. Das würde eine kleine lokale Hilfslösung erfordern, z.B. ein winziges Python-Skript das im Hintergrund läuft. Ehrliche Einschätzung: Das wird deutlich komplexer als die bisherige Lösung.

Hochgeladene Dateien:
Johannes Braun hat auf diesen Beitrag reagiert.
Johannes Braun

Mhh, dass sieht erst einmal etwas umfangreich und verwirrend aus. MO kann doch auch, in einem eigen DynView Fenster, eine Browser-Instanz nutzen. Vielleicht ließe sich dort alles prompt nach der U mit OneKlick lösen.

Bro,  klappt das auch im internen Browser-Fenster von MO? Ich hatte die Stelle auch angefragt und stattdessen die Antwort erhalten, wenn wir das CGM-Modul NICHT nutzen wollen und INDAMED nichts anbietet, dann bleibt nur der alte Papierweg.

Ist obiger Weg schon konkret getestet?

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