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Datenlogger für Kühlschrank?

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Datenlogger für Kühlschrank?

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Dann leeren Sie aber die Batterien relativ schnell. Im Moment ist bei mir der Shelly so eingestellt, dass er mir einen Alarm gibt, wenn er über 8° geht. Der Shelly geht dann aus dem Schlafmodus, wenn sich die Temperatur um 1° ändert. Und dann gibt er auch ein Signal über das WLAN an die Cloud. Und von da kommt dann der Alarm. WLAN kostet halt relativ viel Strom und wenn man das Ganze alle 20 Minuten abfragt, werden Sie die Batterien relativ schnell aussaugen. So halten die Batterien jetzt Etwa 9-12 Monate und ich bekomme zuverlässig Alarm, wenn die Temperatur zu hoch oder auch zu niedrig ist. Wenn man einen zertifizierten Temperaturmesser hat, kann man damit auch den Shelly anpassen, es gibt ein Offset, in dem man bei der Temperatur eingeben kann, damit dann die Messung genau ist

wie auch immer, es gibt sicherlich viele sehr ähnliche Geräte und die Temperatur in meinem Kühlschrank halte ich jetzt nicht für DSGVO-sensibel -))), so dass ich mir jetzt nicht unbedingt extra eine eigene haus – Automation daraus bauen muss. Wäre aber auch mit einem Docker-Container auf dem schon vorhandenen Raspberry Pi vermutlich relativ einfach zu lösen…

Zitat von bro am 21. März 2025, 13:16 Uhr

Wir haben definiert, dass wir manuell täglich 3-mal den Kühlschrank kontrollieren (der hat übrigens ein Warnsystem mit Tempmessung eingebaut). Allerdings keinen Datenlogger. Im Urlaub gehe ich 3-mal am Tag in die Praxis, weil ich mit meiner Freizeit nix anfangen kann. Gott bin ich froh, dass Deutschland diesen Schwachsinn eingeführt hat.  Dokumentiere die Einhaltung aller bekloppten Vorschriften in MO. Einen USB Datenlogger hab ich auch im Kühlschrank, da kann ich rückwirkende sehen, ob alles schick ist. (Temperatur-Datenlogger Lascar Electronics EL-USB-1 Messgröße Temperatur -35 bis 80 °C)

Soll mir mal jemand das Gegenteil beweisen.

 

Ansonsten lagern wir minimalste Menge. Die Grippeampullen lagern in der Apotheke und wir holen nur die Menge, die in 48 h weg ist. Das haben wir maximal reduziert, weil so ein Teil eben doch nicht ausfallsicher ist.

Vorsicht mit den KS Datenloggern die mit Batterie sind. Ich habe mir den von Praxisdienst bestellt, sauteure Spezialbatterie, speichert alles auf dem Stick im PDF Format. Nur leider: eine Batterie pro Monat nötig…Von daher wird er nicht mehr genutzt. Habe da erst nach 6 Monaten gemerkt, dass nichts mehr aufgezeichnet wird.

Zitat von Tim Brösse am 24. März 2025, 12:38 Uhr

Wenn man etwas Spaß dran hat -> Shelly oder den Weather-Hub, dazu einen Homeassistant auf einem Pi oder als Docker-Container und als Alarmfunktion einen Telegram-Bot. Da könnte man alle 20min die temp. Prüfen und ggf. eine Nachricht schicken. Zusätzlich könnte man eine Smarte Glühbirne an der Anmeldung positionieren, die angeht, wenn es zu warm wird. Der Kreativität hinsichtlich der Alarmfunktion sind damit keine Grenzen gesetzt. Logging wäre damit ja quasi auch erschlagen. 

VG.

So hab ich das auch gelöst. Die Thermometer von Ecowitt funktionieren tadellos, Batterielaufzeit > 1 Jahr und der Empfang auch im Kühlschrank liegend stabil. Lässt sich einfach über eine Homeassistant Integration einarbeiten. Alarme kommen auf mein Handy via Home Assistent App, gleichzeitig freut sich meine leitende MFA über die Nachrichten. Temp >8 Grad oder <2 Grad, außerdem immer dann, wenn länger als 10min keine neuen Daten kamen – das deutet auf einen Defekt oder Worst Case: Stromausfall hin. Nachts, wenn das Handy aus ist, geht im Schlafzimmer in diesen Fällen die Festbeleuchtung an, dazu wird ein Alarm über die Alarmanlage ausgegeben. Ist alles relativ simpel, wenn man sich einmal in Homeassistant eingedacht hat (aber Vorsicht, das ist ein Rabbit hole wenn man einmal Blut geleckt hat 😉 ). Klingt nach viel Arbeit, ist aber auch mit wenig technischem Verständnis und praktisch ohne jegliche Programmierkenntnis einfach lösbar. Spart etliche tausend Euro ggü einem Medikamentenkühlschrank, der am Ende auch nur dokumentiert, das das Ding zu kalt oder zu warm war.  

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