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TIM (TI-Messenger)

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TIM (TI-Messenger)

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Gibt es einen Groben Planungshorizont?

Dr. M. Rothsching hat auf diesen Beitrag reagiert.
Dr. M. Rothsching

Wichtige Frage, auch weil die Gematik in Umfragen fragt: Nutzen Sie TIM? Wenn nein, WARUM NICHT??

Burkhard Strauß hat auf diesen Beitrag reagiert.
Burkhard Strauß

Ich frage schon seit vielen Monaten danach, gibt wohl nichts Neues. Ich denke über eine externe Lösung nach so etwas wie https://teamwire.eu/loesungen/anwendungsfaelle/cyberresilienz/

Das ist dann kein Ti messenger sondern was separates oder? 

ja. „Unser“ Hauptproblem, weswegen ich den Bedarf an einem „TI-„Messenger sehe, ist die Kommunikation zwischen den Standorten, Patientenkommunikation ist derzeit nicht geplant. Das kann man personell überhaupt nicht leisten. Kommunikation zwischen „Praxen“ sehe ich auch nicht, auch da ist das Problem „Wer soll das leisten ?“

Natürlich wäre mir eine Lösung in MO lieber, aber da ist wohl nichts in Sicht. Die hier mal angeführten „Bastel-„Lösungen sind aus meiner Sicht nicht zielführend.

Das hier war „in der Post“: https://www.famedly.com/ti-messenger

 

Da sind sie wie immer in der typischen Henne-Ei-Problematik. Die Kollegen, mit denen ich am meisten Daten austauschen wollen, würden sitzen im Krankenhaus. Bis die solche Lösungen implementieren, werde ich schon längst in Rente sein. Meine anderen Kolleginnen in der peripheren Praxis sind wenig technikaffin und haben auch keine Lust auf so etwas. Wenn die etwas von mir wollen, schreiben die mir eine Nachricht auf WhatsApp.

Also, die Idee ist gut, aber ohne Krankenhäuser und ohne irgendwie einen echten Bonus für uns in der Praxis wird das Ganze wie so vieles versanden…

Dr. M. Rothsching, Burkhard Strauß und 2 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
Dr. M. RothschingBurkhard StraußThomas SchössowDr. Stephan Schwarz

henne ei – genau. im Hausärzteverband scheint es vergünstigungen zu geben. https://www.haev.de/mitgliedschaft/angebote-fuer-mitglieder/ti-messenger 

ich habe mal angefragt. mich interessiert vor allem, ob auch patienten damit per se sicher mit der Praxis kontakt aufnehmen könnten. (und ich mit Pflegeheim, Apotheke, Pflegedienste usw. … die muss man alle zwar erstmal dafür begeistern, aber dann ginge es zumindest mal sicher los)

Dr. M. Rothsching hat auf diesen Beitrag reagiert.
Dr. M. Rothsching
Zitat von Burkhard Strauß am 15. August 2026, 11:13 Uhr

henne ei – genau. im Hausärzteverband scheint es vergünstigungen zu geben. https://www.haev.de/mitgliedschaft/angebote-fuer-mitglieder/ti-messenger 

ich habe mal angefragt. mich interessiert vor allem, ob auch patienten damit per se sicher mit der Praxis kontakt aufnehmen könnten. (und ich mit Pflegeheim, Apotheke, Pflegedienste usw. … die muss man alle zwar erstmal dafür begeistern, aber dann ginge es zumindest mal sicher los)

Ja, das ist die grundsätzliche Idee hinter dem TI-Messenger. Aber, da müssen natürlich beide Seiten mitmachen. Da bin ich bei @PeterQuick, da haben wenig Leute Lust und Resourcen. Bringt keinen Cent, kostet aber Geld und Zeit. Wenn ich das mit Pflicht-KIM vergleiche, das ist ja schon chaotisch, TI-Messenger wäre „freiwillig“.  

Peter Quick und Burkhard Strauß haben auf diesen Beitrag reagiert.
Peter QuickBurkhard Strauß

Ein Grund für die langsame Verbreitung des TIM ist auch, dass die Gematik den Wunsch der Politik (und der oberen Führungsebene der Gematik) umgesetzt hat, verschiedene, konkurrierende Anbieter beim TIM zu etablieren, die alle Einnahmen durch den Verkauf dieser Leistung an Ärzte etc. erzielen wollen. Das macht für die TI keinerlei Sinn und ist als message auch bei der Gematik angekommen. Solche zentrale DIenste wie TIM müssen für ALLE Anwender kostenlos sein und es muss EINEN Anbieter (TI-internen Dienst) geben. Das Konzept „viele Anbieter -> billigerer Preis“ funktioniert in einem Oligopol nie und es multipliziert nur die Fehlerquellen.

Burkhard Strauß und Dr. Marion Hilgert haben auf diesen Beitrag reagiert.
Burkhard StraußDr. Marion Hilgert

Prinzipiell richtig. Nur einen kostenlosen Dienst wird es nicht geben. So einen Dienst aufzubauen kostet immer Geld. Entweder wir bezahlen ihn über die Steuern als staatliche Aufgabe insgesamt, oder wir Ärzte zahlen ihn über unsere wartungsgebühren bei den Firmen. Denn dass die Firmen etwas kostenlos aufbauen und unterhalten, ist ja doch beliebig unwahrscheinlich.

Mir würde es auch gar nicht um 5 oder 10 € im Monat gehen. Das geht im Rauschen meiner Ausgaben für die Praxis unter. Mir geht es um einen sinnvollen Nutzen, den wir daraus ziehen könnten. Den erkenne ich momentan noch nicht, da die Player fehlen. Denken Sie doch alleine mal daran, wie viele KIM-Arztbriefe Sie aus dem Krankenhaus bekommen. Das ist bei mir nahezu null. Und das Jahre nachdem KIM bei uns zur Pflicht geworden ist… Solange also die Krankenhäuser aus diesen ganzen Dingen rausgehalten werden aus falsch empfundene Rücksicht, können wir hier tun und lassen, was wir wollen, wir werden nicht weiterkommen.

bro, Dubbebub und 2 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
broDubbebubGMPTSThomas Schössow
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