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TIM (TI-Messenger)

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TIM (TI-Messenger)

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Ich verstehe Ihren Gedanken, Herr Quick, aber wir denken als Ärzte zu eng. Sie zahlen auch kein Geld für den ePA Dienst, das ist ein zentraler Dienst, der einfach läuft. Die zentralen Dienste der TI werden aus Kassengeldern finanziert. Und der TIM sollte als solcher zentraler Dienst angesehen werden. Die Gematik wurde ja schon wieder per Gesetz etwas umgebaut und die Rechte erweitert. Die Sicht der Welt ändert sich schrittweise bei der Politik und der Gematik. Dass Sie bei Indamed vielleicht 5€ mehr zahlen, weil MO neben KIM auch TIM integrieren muss, ist klar. Aber der Zugriff läuft dann nicht mehr über einen extra Vertrag bei Anbieter xyz, sondern einfach über den gleichen Weg wie der ePA-Zugriff. Es werden in Zukunft immer wieder Funktionen der TI erwartet werden und es sollte nicht so sein, dass dann immer 3 Anbieter Kasse machen bei Patienten, Ärzten und allen anderen. Dienste, die alle (auch Patienten) brauchen, sollten kostenlos für den Endkunden sein. Das ist meine berufspolitische Linie. 

Der TI-Messenger wird sicher für Patient:innen „kostenlos“ sein. „Kasse machen“ ist ein Aspekt, viel wichtiger ist aber der tatsächlichen Nutzen bzw. die Ausgestaltung. Auf Seiten der Praxen kann da ein enormer Aufwand entstehen, wenn Patient:innen „planlos“ mit Praxen und Krankenhäuser kommunizieren können. 

Bei ist die Situation so, dass die Klinik, mit der wir zumeist kooperieren, sehr gern endlich via TIM mit uns kommunizieren würde, wir aber die entsprechenden Nachfragen immer wieder abschlägig beantworten und weiterhin für den kurzen Dienstweg auf Fax oder Mail ausweichen müssen, oder zur Not Kurznachricht via Privathandy. Wie datensicher das alles ist wissen wir ja, insbesondere die Kurznachricht, die wider besseren Wissens dann doch immer aus Gewohntheit per Whatsapp erfolgt. Wir sind weiterhin hochinteressiert an einer TIM-Lösung. 

Dr. M. Rothsching und Thomas Schössow haben auf diesen Beitrag reagiert.
Dr. M. RothschingThomas Schössow
Zitat von Dr. M. Rothsching am 17. August 2026, 12:00 Uhr

Ich verstehe Ihren Gedanken, Herr Quick, aber wir denken als Ärzte zu eng. Sie zahlen auch kein Geld für den ePA Dienst, das ist ein zentraler Dienst, der einfach läuft. Die zentralen Dienste der TI werden aus Kassengeldern finanziert. Und der TIM sollte als solcher zentraler Dienst angesehen werden. Die Gematik wurde ja schon wieder per Gesetz etwas umgebaut und die Rechte erweitert. Die Sicht der Welt ändert sich schrittweise bei der Politik und der Gematik. Dass Sie bei Indamed vielleicht 5€ mehr zahlen, weil MO neben KIM auch TIM integrieren muss, ist klar. Aber der Zugriff läuft dann nicht mehr über einen extra Vertrag bei Anbieter xyz, sondern einfach über den gleichen Weg wie der ePA-Zugriff. Es werden in Zukunft immer wieder Funktionen der TI erwartet werden und es sollte nicht so sein, dass dann immer 3 Anbieter Kasse machen bei Patienten, Ärzten und allen anderen. Dienste, die alle (auch Patienten) brauchen, sollten kostenlos für den Endkunden sein. Das ist meine berufspolitische Linie. 

Ich will gar nicht streiten. Mir ging es eigentlich nur um das Wörtchen „kostenlos“. Nichts ist halt kostenlos. So wie sie ja auch schreiben, zahlen letztlich die GKV-Versicherten, und wir Arbeitgeber dann für den Betrieb eines solchen Systems. Das eine ist dann ja der Server. Das andere wäre dann die Entwicklung von entsprechenden Clients. 

Ich bin persönlich ein großer Verfechter der Marktwirtschaft, und wie wir häufig sehen, sind zentrale und vom Staat oder von großen Playern entwickelte Softwarelösungen nicht wirklich gut. Von daher wäre sicherlich der Serverdienst in zentraler Hand und dann privat aufgebaute Clients das Richtige.

Aber wie gesagt, ohne die Krankenhäuser werden wir dort nicht erfolgreich sein.

Ihnen eine schöne Woche.

Thomas Schössow hat auf diesen Beitrag reagiert.
Thomas Schössow
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