TIM (TI-Messenger)
Zitat von Dr. M. Rothsching am 17. August 2026, 12:00 UhrIch verstehe Ihren Gedanken, Herr Quick, aber wir denken als Ärzte zu eng. Sie zahlen auch kein Geld für den ePA Dienst, das ist ein zentraler Dienst, der einfach läuft. Die zentralen Dienste der TI werden aus Kassengeldern finanziert. Und der TIM sollte als solcher zentraler Dienst angesehen werden. Die Gematik wurde ja schon wieder per Gesetz etwas umgebaut und die Rechte erweitert. Die Sicht der Welt ändert sich schrittweise bei der Politik und der Gematik. Dass Sie bei Indamed vielleicht 5€ mehr zahlen, weil MO neben KIM auch TIM integrieren muss, ist klar. Aber der Zugriff läuft dann nicht mehr über einen extra Vertrag bei Anbieter xyz, sondern einfach über den gleichen Weg wie der ePA-Zugriff. Es werden in Zukunft immer wieder Funktionen der TI erwartet werden und es sollte nicht so sein, dass dann immer 3 Anbieter Kasse machen bei Patienten, Ärzten und allen anderen. Dienste, die alle (auch Patienten) brauchen, sollten kostenlos für den Endkunden sein. Das ist meine berufspolitische Linie.
Ich verstehe Ihren Gedanken, Herr Quick, aber wir denken als Ärzte zu eng. Sie zahlen auch kein Geld für den ePA Dienst, das ist ein zentraler Dienst, der einfach läuft. Die zentralen Dienste der TI werden aus Kassengeldern finanziert. Und der TIM sollte als solcher zentraler Dienst angesehen werden. Die Gematik wurde ja schon wieder per Gesetz etwas umgebaut und die Rechte erweitert. Die Sicht der Welt ändert sich schrittweise bei der Politik und der Gematik. Dass Sie bei Indamed vielleicht 5€ mehr zahlen, weil MO neben KIM auch TIM integrieren muss, ist klar. Aber der Zugriff läuft dann nicht mehr über einen extra Vertrag bei Anbieter xyz, sondern einfach über den gleichen Weg wie der ePA-Zugriff. Es werden in Zukunft immer wieder Funktionen der TI erwartet werden und es sollte nicht so sein, dass dann immer 3 Anbieter Kasse machen bei Patienten, Ärzten und allen anderen. Dienste, die alle (auch Patienten) brauchen, sollten kostenlos für den Endkunden sein. Das ist meine berufspolitische Linie.
Zitat von Thomas Schössow am 17. August 2026, 12:22 UhrDer TI-Messenger wird sicher für Patient:innen „kostenlos“ sein. „Kasse machen“ ist ein Aspekt, viel wichtiger ist aber der tatsächlichen Nutzen bzw. die Ausgestaltung. Auf Seiten der Praxen kann da ein enormer Aufwand entstehen, wenn Patient:innen „planlos“ mit Praxen und Krankenhäuser kommunizieren können.
Der TI-Messenger wird sicher für Patient:innen „kostenlos“ sein. „Kasse machen“ ist ein Aspekt, viel wichtiger ist aber der tatsächlichen Nutzen bzw. die Ausgestaltung. Auf Seiten der Praxen kann da ein enormer Aufwand entstehen, wenn Patient:innen „planlos“ mit Praxen und Krankenhäuser kommunizieren können.
Zitat von Anja Becher-Deichsel am 17. August 2026, 13:00 UhrBei ist die Situation so, dass die Klinik, mit der wir zumeist kooperieren, sehr gern endlich via TIM mit uns kommunizieren würde, wir aber die entsprechenden Nachfragen immer wieder abschlägig beantworten und weiterhin für den kurzen Dienstweg auf Fax oder Mail ausweichen müssen, oder zur Not Kurznachricht via Privathandy. Wie datensicher das alles ist wissen wir ja, insbesondere die Kurznachricht, die wider besseren Wissens dann doch immer aus Gewohntheit per Whatsapp erfolgt. Wir sind weiterhin hochinteressiert an einer TIM-Lösung.
Bei ist die Situation so, dass die Klinik, mit der wir zumeist kooperieren, sehr gern endlich via TIM mit uns kommunizieren würde, wir aber die entsprechenden Nachfragen immer wieder abschlägig beantworten und weiterhin für den kurzen Dienstweg auf Fax oder Mail ausweichen müssen, oder zur Not Kurznachricht via Privathandy. Wie datensicher das alles ist wissen wir ja, insbesondere die Kurznachricht, die wider besseren Wissens dann doch immer aus Gewohntheit per Whatsapp erfolgt. Wir sind weiterhin hochinteressiert an einer TIM-Lösung.
Zitat von Peter Quick am 17. August 2026, 14:33 UhrZitat von Dr. M. Rothsching am 17. August 2026, 12:00 UhrIch verstehe Ihren Gedanken, Herr Quick, aber wir denken als Ärzte zu eng. Sie zahlen auch kein Geld für den ePA Dienst, das ist ein zentraler Dienst, der einfach läuft. Die zentralen Dienste der TI werden aus Kassengeldern finanziert. Und der TIM sollte als solcher zentraler Dienst angesehen werden. Die Gematik wurde ja schon wieder per Gesetz etwas umgebaut und die Rechte erweitert. Die Sicht der Welt ändert sich schrittweise bei der Politik und der Gematik. Dass Sie bei Indamed vielleicht 5€ mehr zahlen, weil MO neben KIM auch TIM integrieren muss, ist klar. Aber der Zugriff läuft dann nicht mehr über einen extra Vertrag bei Anbieter xyz, sondern einfach über den gleichen Weg wie der ePA-Zugriff. Es werden in Zukunft immer wieder Funktionen der TI erwartet werden und es sollte nicht so sein, dass dann immer 3 Anbieter Kasse machen bei Patienten, Ärzten und allen anderen. Dienste, die alle (auch Patienten) brauchen, sollten kostenlos für den Endkunden sein. Das ist meine berufspolitische Linie.
Ich will gar nicht streiten. Mir ging es eigentlich nur um das Wörtchen „kostenlos“. Nichts ist halt kostenlos. So wie sie ja auch schreiben, zahlen letztlich die GKV-Versicherten, und wir Arbeitgeber dann für den Betrieb eines solchen Systems. Das eine ist dann ja der Server. Das andere wäre dann die Entwicklung von entsprechenden Clients.
Ich bin persönlich ein großer Verfechter der Marktwirtschaft, und wie wir häufig sehen, sind zentrale und vom Staat oder von großen Playern entwickelte Softwarelösungen nicht wirklich gut. Von daher wäre sicherlich der Serverdienst in zentraler Hand und dann privat aufgebaute Clients das Richtige.
Aber wie gesagt, ohne die Krankenhäuser werden wir dort nicht erfolgreich sein.
Ihnen eine schöne Woche.
Zitat von Dr. M. Rothsching am 17. August 2026, 12:00 UhrIch verstehe Ihren Gedanken, Herr Quick, aber wir denken als Ärzte zu eng. Sie zahlen auch kein Geld für den ePA Dienst, das ist ein zentraler Dienst, der einfach läuft. Die zentralen Dienste der TI werden aus Kassengeldern finanziert. Und der TIM sollte als solcher zentraler Dienst angesehen werden. Die Gematik wurde ja schon wieder per Gesetz etwas umgebaut und die Rechte erweitert. Die Sicht der Welt ändert sich schrittweise bei der Politik und der Gematik. Dass Sie bei Indamed vielleicht 5€ mehr zahlen, weil MO neben KIM auch TIM integrieren muss, ist klar. Aber der Zugriff läuft dann nicht mehr über einen extra Vertrag bei Anbieter xyz, sondern einfach über den gleichen Weg wie der ePA-Zugriff. Es werden in Zukunft immer wieder Funktionen der TI erwartet werden und es sollte nicht so sein, dass dann immer 3 Anbieter Kasse machen bei Patienten, Ärzten und allen anderen. Dienste, die alle (auch Patienten) brauchen, sollten kostenlos für den Endkunden sein. Das ist meine berufspolitische Linie.
Ich will gar nicht streiten. Mir ging es eigentlich nur um das Wörtchen „kostenlos“. Nichts ist halt kostenlos. So wie sie ja auch schreiben, zahlen letztlich die GKV-Versicherten, und wir Arbeitgeber dann für den Betrieb eines solchen Systems. Das eine ist dann ja der Server. Das andere wäre dann die Entwicklung von entsprechenden Clients.
Ich bin persönlich ein großer Verfechter der Marktwirtschaft, und wie wir häufig sehen, sind zentrale und vom Staat oder von großen Playern entwickelte Softwarelösungen nicht wirklich gut. Von daher wäre sicherlich der Serverdienst in zentraler Hand und dann privat aufgebaute Clients das Richtige.
Aber wie gesagt, ohne die Krankenhäuser werden wir dort nicht erfolgreich sein.
Ihnen eine schöne Woche.
Zitat von Uwe Streit am 25. August 2026, 9:48 UhrGuten Tag,
wir planen einen TI-Messenger in MO zu integrieren. Wir sind hier mit mehreren Partnern im Gespräch. Allerdings sehen wir den Kosten-Nutzefaktor momentan auch noch sehr negativ. Sinnvoll ist aus unserer Sicht so ein Messenger, wenn auch jeder in der Praxis ihn nutzen kann, also auch einen eigenen Zugang hat. Derzeit wollen die Anbieter aber laufende Kosten je Nutzer haben und das macht das Ganze aus unserer Sicht nur bedingt rentabel nutzbar. Aber wir bleiben da dran.mfg
Uwe Streit
Guten Tag,
wir planen einen TI-Messenger in MO zu integrieren. Wir sind hier mit mehreren Partnern im Gespräch. Allerdings sehen wir den Kosten-Nutzefaktor momentan auch noch sehr negativ. Sinnvoll ist aus unserer Sicht so ein Messenger, wenn auch jeder in der Praxis ihn nutzen kann, also auch einen eigenen Zugang hat. Derzeit wollen die Anbieter aber laufende Kosten je Nutzer haben und das macht das Ganze aus unserer Sicht nur bedingt rentabel nutzbar. Aber wir bleiben da dran.
mfg
Uwe Streit
Uwe Streit
INDAMED Team
Zitat von Dr. M. Rothsching am 25. August 2026, 10:22 UhrVöllige Zustimmung zu Ihrer Meinung!
Völlige Zustimmung zu Ihrer Meinung!
Zitat von Burkhard Strauß am 25. August 2026, 11:23 UhrFamedly wirkt stimmig in der Nutzung in meinen Augen.
Evtl könnte das Argument sein in der Verhandlungen, dass man preisgünstig einsteigen muss um überhaupt das Produkt ins Laufen zu bekommen. (aktuell ja nur von wenigen Konzernen genutzt intern.) und kostenlose messenger werden aktuell eingesetzt. Das ist quasi eine Messlatte.
Die Kommunikation außerhalb (also mit Patienten) ist noch deutlich erschwert, weil das nur über die ePA geht, die kaum einer nutzt und ein messenger habe ich da noch nie gesehen. Kombiniert mit einem Dienst für Patienten (also eigene famedly app, mit der Einschränkung dass in jeder Kommunikation ein zahlender im Medizin Wesen tätige beinhaltet sein muss) müsste eigentlich einen spannenden Startschuss geben um Markt führer zu werden für einen Kommunikationspartner. Quasi Nachrichten nur an Premium Nutzer.
Ich fände 2-5 Euro pro Nutzer in der Praxisim Monat noch ok für sichere Kommunikation.
Indamed könnte evtl einen Frühbucher Preis verhandeln der vor allem hilft das System und laufen zu bekommen. Ich bin kein bwler, aber aus meiner Sicht wäre das die verhandlungsbasis.
Evtl hilft dieser Gedanke bei Verhandlungen.
Famedly wirkt stimmig in der Nutzung in meinen Augen.
Evtl könnte das Argument sein in der Verhandlungen, dass man preisgünstig einsteigen muss um überhaupt das Produkt ins Laufen zu bekommen. (aktuell ja nur von wenigen Konzernen genutzt intern.) und kostenlose messenger werden aktuell eingesetzt. Das ist quasi eine Messlatte.
Die Kommunikation außerhalb (also mit Patienten) ist noch deutlich erschwert, weil das nur über die ePA geht, die kaum einer nutzt und ein messenger habe ich da noch nie gesehen. Kombiniert mit einem Dienst für Patienten (also eigene famedly app, mit der Einschränkung dass in jeder Kommunikation ein zahlender im Medizin Wesen tätige beinhaltet sein muss) müsste eigentlich einen spannenden Startschuss geben um Markt führer zu werden für einen Kommunikationspartner. Quasi Nachrichten nur an Premium Nutzer.
Ich fände 2-5 Euro pro Nutzer in der Praxisim Monat noch ok für sichere Kommunikation.
Indamed könnte evtl einen Frühbucher Preis verhandeln der vor allem hilft das System und laufen zu bekommen. Ich bin kein bwler, aber aus meiner Sicht wäre das die verhandlungsbasis.
Evtl hilft dieser Gedanke bei Verhandlungen.