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ZumThema Mia, habe ich mir etwas gebastelt

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ZumThema Mia, habe ich mir etwas gebastelt

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Nun, die Welt ist kompliziert: Ich selbst kann auf dem Fax nichts sinnvolles erkennen, aber die Ärztin wift einen Blick drauf und sagt lässig: Alles klar!
Digital-tauglicher formuliert: Mir fehlt halt offenbar genau der Kontext, den wohl auch eine KI brauchen würde. Die ist aber bislang nicht bei den Hausbesuchen mit anwesend….

Das ist natürlich eine Herausforderung für die Technik: Die Technik soll sich an den Menschen anpassen, nicht andersherum… Hier halt nur schwierig…

Welche Faxe machen denn Probleme? Die Schrifterkennung von Mistral AI ist sehr gut, auch bei Handschrift…

Es gibt Sachen, da braucht es keine KI und es darf auch keine KI verschönbessern.  Besser ist eine klare Ansage an das Heim: 

1. Schiefe Faxe löscht unser System.

2. Handschriftliche Faxe sind verboten, das melden wir der Heimaufsicht.

3. Faxe sind überhaupt verboten, Datenschutz.

4. E-Mails sind ok.

5. Wenn ihr was Dringendes habt, dann anrufen.

Das klappt perfekt mit allen Heimen.

Das haben wir so durchgezogen, nachdem uns ein Heim auf den E-Mailkontakt gezwungen hat.

Die Sprachnachrichten unserer Patienten sind übrigens sehr gut zu verstehen.

Zitat von Marc Allef am 13. Juli 2026, 22:43 Uhr

Nun, die Welt ist kompliziert: Ich selbst kann auf dem Fax nichts sinnvolles erkennen, aber die Ärztin wift einen Blick drauf und sagt lässig: Alles klar!
Digital-tauglicher formuliert: Mir fehlt halt offenbar genau der Kontext, den wohl auch eine KI brauchen würde. Die ist aber bislang nicht bei den Hausbesuchen mit anwesend….

Das ist natürlich eine Herausforderung für die Technik: Die Technik soll sich an den Menschen anpassen, nicht andersherum… Hier halt nur schwierig…

Wie soll sich denn eine Technik/KI an diese Gegebenheiten anpassen? Falsche Patientendaten, unleserliche Handschrift…

Ich würde das unter dem Faktor Disziplin bei der Arbeit einstufen. Mein alter Chef an der Uni hätte das mit Schreierei im Flur vor versammelter Mannschaft geklärt. Menschlich sehr unschön, aber auch sehr lehrreich… -))

Das machen meine „Zulieferer“ so mit mir nicht. Wir haben auch diverse Therapieberichte in Handschrift, dann aber leserlich. Und die kann dann die KI auch problemlos interpretieren.

bro hat auf diesen Beitrag reagiert.
bro

Dass die KI einen Text gut strukturieren kann ist mittlerweile wohl jedem soweit klar. Interessant ist die Qualität der Transkription. Hier mal ein – vermutlich aus medizinischer Sicht sinnloses – aber als Herausforderung für die Transkriptionsengine gedachtes Gespräch und dessen Ergebnis in MIA. Ich habe beide Personen selbst gesprochen ohne meine Stimme zu verstellen. Mich interessiert, ihr Feedback: Gespräch:

Kardiologe: Guten Tag, Herr Schneider. Sie wurden wegen thorakaler Beschwerden und einer möglichen Angina pectoris zu mir überwiesen. Was genau haben Sie bemerkt?

Patient: Guten Tag. Ich habe bei Belastung ein Druckgefühl retrosternal, manchmal mit Ausstrahlung in den linken Arm. In Ruhe wird es meistens besser.

Kardiologe: Haben Sie zusätzlich Dyspnoe, Palpitationes, Synkopen oder Ödeme an den Unterschenkeln bemerkt?

Patient: Dyspnoe ja, vor allem beim Treppensteigen. Palpitationes gelegentlich. Synkopen nicht. Die Beine sind abends manchmal etwas geschwollen.

Kardiologe: Welche Vorerkrankungen sind bekannt?

Patient: Arterielle Hypertonie, Hypercholesterinämie und ein Diabetes mellitus Typ 2. Vor zwei Jahren hatte ich eine koronare Herzkrankheit mit Stentimplantation im Ramus interventricularis anterior.

Kardiologe: Welche Medikation nehmen Sie aktuell?

Patient: Morgens Ramipril 5 Milligramm, Bisoprolol 5 Milligramm, Metformin 1000 Milligramm und Atorvastatin 40 Milligramm. Außerdem ASS 100. Clopidogrel wurde nach einem Jahr abgesetzt.

Kardiologe: Nehmen Sie Nitroglycerin bei Beschwerden?

Patient: Ich habe ein Nitrospray, aber ich habe es bisher kaum benutzt.

Kardiologe: Im EKG sehe ich aktuell keinen eindeutigen ST-Hebungsinfarkt, aber es gibt unspezifische Repolarisationsstörungen. Wir müssen eine instabile Angina pectoris, eine Myokardischämie und eine beginnende Herzinsuffizienz ausschließen.

Patient: Klingt ernst.

Kardiologe: Es ist abklärungsbedürftig. Ich veranlasse Troponin, CK-MB, BNP, Elektrolyte, Kreatinin und ein kleines Blutbild. Außerdem machen wir eine Echokardiographie zur Beurteilung von Ejektionsfraktion, Klappenstatus und Wandbewegungsstörungen.

Patient: Muss ich ins Krankenhaus?

Kardiologe: Wenn die Beschwerden zunehmen, in Ruhe auftreten oder Troponin positiv ist, ja. Dann wäre eine Koronarangiographie indiziert. Bis dahin optimieren wir die antianginöse Therapie. Je nach Blutdruck kämen zum Beispiel Amlodipin, Isosorbidmononitrat oder Ranolazin infrage.

Patient: Soll ich meine Medikamente weiternehmen?

Kardiologe: Ja, Ramipril, Bisoprolol, ASS, Atorvastatin und Metformin zunächst weiter wie bisher. Das Nitrospray verwenden Sie bei akuten Beschwerden. Bei anhaltendem Thoraxschmerz über fünf Minuten rufen Sie sofort den Rettungsdienst.

Patient: Verstanden.

Kardiologe: Gut. Wir gehen strukturiert vor: Labor, Echokardiographie, Belastungsbeurteilung und bei Hinweis auf Ischämie die invasive Diagnostik.

Zusammenfassung durch MIA:
Der Patient stellte sich aufgrund von belastungsabhängigem retrosternalem Druckgefühl mit gelegentlicher Ausstrahlung in den linken Arm vor, welches in Ruhe meist abnimmt. Begleitend bestehen Dyspnoe (insbesondere beim Treppensteigen), gelegentliche Palpitationen sowie abendliche Ödeme an den Unterschenkeln. Synkopen wurden verneint. Bekannte Vorerkrankungen sind arterielle Hypertonie, Hypercholesterinämie, Diabetes mellitus Typ 2 sowie eine koronare Herzkrankheit mit Stentimplantation im Ramus interventricularis anterior vor zwei Jahren. Die aktuelle Medikation umfasst Ramipril, Bisoprolol, Metformin, Atorvastatin und ASS; Clopidogrel wurde nach einem Jahr abgesetzt. Ein Nitrospray liegt vor, wurde jedoch bisher kaum genutzt. Im EKG zeigten sich keine eindeutigen ST-Hebungen, jedoch unspezifische Repolarisationsstörungen. Differentialdiagnostisch müssen eine instabile Angina pectoris, eine Myokardischämie und eine beginnende Herzinsuffizienz ausgeschlossen werden. Geplante Maßnahmen sind die Labordiagnostik (Troponin, CKMB, BNP, Elektrolyte, Kreatinin, kleines Blutbild) sowie eine Echokardiographie zur Beurteilung der Ejektionsfraktion, des Klappenstatus und der Wandbewegungen. Eine stationäre Aufnahme sowie eine Koronarangiographie sind bei positiver Troponin-Konstellation oder zunehmender Beschwerdesymptomatik in Ruhe indiziert. Die antianginöse Therapie soll ggf. durch Amlodipin, Isosorbid-Mononitrat oder Ranolazin optimiert werden. Die bestehende Medikation (Ramipril, Bisoprolol, ASS, Atorvastatin, Metformin) soll vorerst fortgeführt werden. Dem Patienten wurde angewiesen, das Nitrospray bei akuten Beschwerden zu nutzen und bei anhaltendem Thoraxschmerz über 5 Minuten umgehend den Rettungsdienst zu verständigen.

bro hat auf diesen Beitrag reagiert.
bro
Mit freundlichen Grüßen
Heiko Rügen
INDAMED Team

Die Qualität ist wirklich sehr gut, insbesondere, wenn alle Medikamente und auch alle Worte fast perfekt transkribiert werden.

Darf ich einmal nach dem technischen Hintergrund fragen: Welche Spracherkennungs-Engine nutzen Sie? Voxtral? Whispr? Eine normal KI wie ChatGPT?

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