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Zitat von Thomas Schössow am 29. April 2026, 10:34 Uhr

Sie haben immer die Möglichkeit, Bitlocker in Windows zu aktivieren. Dann ist der Datenträger automatisch verschlüsselt. Selbst wenn Dateireste da sind, dann sind die verschlüsselt.    

Es geht ums Briefe endgültig löschen. Verschlüsseln ist keine Option.

Die Briefe, Patdaten müssen irgendwann mal endgültig gelöscht werden. Und wenn man nicht mit dem Hammer draufhauen möchte, wäre jetzt ein Statement von Indamed schön, wie = geht nicht, dann wissen wir, woran wir sind. Das sind wir ja gewohnt, dass man von uns ständig etwas verlang, was aber gar nicht geht. Aber dann wissen wir es genau.

 

Übrigens, BitLocker auf der Platte mit MO darauf, geht gar nicht, hat jedenfalls bei mir nur Kummer gemach. Das funktioniert im Real Life nicht vernünftig. Da kann man nicht mit arbeiten. Ist aber nur meine persönliche Meinung. Gott sei Dank wird die Verschlüsselung von Seiten der Datenschutzfuzzis auch nur auf externen Platten, die man mitnehmen kann, also mobilen Platten verlangt, nicht auf eingebaute Platten. Warum das so ist, erschließt sich mir nicht. Es ist sowieso nicht logisch, was wir hier machen.

Zitat von bro am 29. April 2026, 14:41 Uhr

Übrigens, BitLocker auf der Platte mit MO darauf, geht gar nicht, hat jedenfalls bei mir nur Kummer gemach. Das funktioniert im Real Life nicht vernünftig. 

Das kann ich nicht bestätigen. Bitlocker läuft auf ALLEN MO-Rechnen hier an 5 Standorten klaglos. Es verlangt niemand, aber spätestens, wenn ein Rechner gestohlen wird, dann spriessen die grauen Haare -)  

Ich arbeite seit Jahren mit Bit locker auf allen Rechnern Praxis und auch zu Hause. Also die Aussage, das würde nicht funktionieren, kann ich so nicht teilen.

aber ich merke, die Diskussion läuft anders, als ich erhofft hatte. -))

dann werde ich das Thema alleine angehen. Kein Problem.

löschen werde ich sicherlich nichts, auch nicht Sachen, die schon älter als zehn Jahre sind. Das haben mich mittlerweile zwei Prozesse gelehrt, in die ich involviert war und bin. Da ist man froh, wenn man die Unterlagen aus älterer Zeit noch hat.

und DocCelerate hab ich mir angeschaut, das wäre genau der Teil meiner Arbeit, den ich wieder für diesen Prozess nutzen könnte.

Zitat von Peter Quick am 30. April 2026, 6:57 Uhr

aber ich merke, die Diskussion läuft anders, als ich erhofft hatte. -))

dann werde ich das Thema alleine angehen. Kein Problem.

trotzdem wäre es super eine Antwort auf Ihre recht klare Frage(n) in post #1  zu bekommen (am besten von jemand der um den Sachstand weiß)
a) kommt – geplant ist derzeit Quartal XYZ
b) kommt – derzeit unklar wann – Zeithorizont X Jahre
c) wird geprüft – kommt vielleicht irgendwann
d) sehr unwahrscheinlich – da hoher Entwicklungsaufwand
e) vergesst es 

Peter Quick hat auf diesen Beitrag reagiert.
Peter Quick

Sehr interessantes Projekt!

 

DocCelerate habe ich mir auch angeschaut. Klingt spannend. Aber natürlich auch ein nicht unerheblicher neuer Kostenpunkt.

Generell würde ich aber ein „großes“ Update des MO Archivsystem auch befürworten bzw. mich würde interessieren ob und wann damit zu rechnen ist… Bei der Flut an einkommenden Briefen wäre eine (KI) basierte Unterstützung absolut wünschenswert… 

 

Wir haben nach unserem Wechel von MediStar zu MO auch jede Menge TIFFs die als einzelne Seite über den MO Viewer abrufbar sind… fürchterlich so eine mehrseitigen Brief zu lesen… blöde Dateileichen… offenbar ließ es sich nicht anders konvertieren…

 

ich wäre absolut für ein smarteres Archiv, was bei der Dokumentation von externen Befunden / Briefen besser unterstützt. 

Aus der Praxis, weil ich das auch hatte/ habe:

-Viele TIFF in OCR PDF mit ABBYY FineReader PDF (99 Euro einmalig), sehr leistungsstarke OCR Ergebnisse.
– Durchsuchen für das Gerichtsverfahren mit Paperless-ngx. Kostet nix, sehr leistungsstark
– Automatische Zuordnung der Datei zum Patient ist der Knackpunk. Eigenarbeit gefragt. Das muss man dann mögen. Wenn es nur um Gerichte geht, aber eher kein musthave.

– Habe ich so gemacht, fast. Wobei ich von Turbomed gekommen bin und die Bilder und PDFS den Pat.Namen im Dateinamen hatten. Das war dann einfach.

✅ Da geizig, habe ich die Bilder mit irfanview auf einen Rutsch in PDF umgewandelt. Kost nix.

✅ Mit Adobe X pro in OCR PDF umgewandelt. Hatten wir sowieso. Mit PDF24 geht das auch kostenlos, auch Stapelverarbeitung. Hier war dann bei mir Schluss.

✅ Wenn man das jetzt sehr komfortabel perfekt ordnen will, geht das mit Paperless-ngx, auch kostenlos. Darauf habe ich verzichtet. Hatte erst 1 Gerichtsverhandlung, wo ich die Nummer machen musste.

✅Patientenzuordnung, da ist dann wohl Eigenarbeit gefragt.

 

Ganz zu Anfang habe ich alle PDF für einen Patienten zu einem PDF konvertiert und in die MO Kartei des Pat. gespeichert. Da aber meine Vorgänger bei Müller, Meier untergebracht haben und so weiter, war das eine Katastrophe und ich habe das schnell wieder aufgegeben. Es blieb dann ganz schnell bei Punkt, siehe oben Schluss.

So habe ich alle Bildchen als OCR PDFs und kann die bei Bedarf durchsuchen, kommt seltener vor als gedacht. War an einem Vormittag erledigt. Alles unabhängig von MO. Bei Bedarf kann man dann immer einmal Briefe aus den Altprogrammen ins MO kontrolliert übernehmen, das kommt aber auch eher selten vor.

 

 

Thomas Schössow hat auf diesen Beitrag reagiert.
Thomas Schössow

Wenn ich das Projekt angehen müsste, dann wäre mein Ansatz, als erste Idee:

– Einen PDF Drucker (PDF24 oder anderen), der aus den Grafikdateien, auch TIFF, PDF-Dokumente in ein Verzeichnis drucken kann.

 – Ein Script, welches die Verzeichnisse / Dateien durchgeht und „druckt“

– (Da wir begonnen haben doc.Celerate zu nutzen) Die o.a. PDF von Doc.Celerate erkennen zu lassen und den Patienten zuzuordnen. Eventuell vorher eine eigene Kategorie definieren. Einen einfachen Workflow in Doc.celerate definieren und „klicken“. Wenn es vernünftige PDF Dokumente sind, dann ist die Erkennungsrate SEHR hoch. 

Vorausgesetzt, wir reden hier über „viele“ Befunde.

Wie gesagt, mein DocCelerate Nachbau ist ja schon produktiv, also die ganze Schiene der Verarbeitung eines PDFs und das wiedereinfügen habe ich schon Programmtechnisch erledigt. das einzige, was noch programmiert werden müsste, ist der Crawler, der die Datenbank durchsucht und die Dokumente rauszieht. Das von Hand wäre natürlich Wahnsinn, aber im Hintergrund nach und nach kein Problem. Kann ja meinetwegen sechs Wochen oder zwölf Wochen dauern, stört mich nicht. 

das automatische zuordnen ist ja leicht, denn ich habe ja beim auslesen die Patienten ID und die ist eindeutig. Ebenso hab ich das Datum, ich muss also nur die Verarbeitung im Hintergrund machen. Das wäre dann eine Texterkennung und eine irgendwie geartete Verschlagwortung mit kurzer Zusammenfassung für die Akte. 

ich gehe noch mal in mich, wie ich das Ganze umsetzen will. Eine eigene Datenbank hat natürlich mehr Freiheiten, aber auch Nachteile, da man die ja schon vorhandenen Funktionen von MedicalOffice, wie ein Upload in die ePA und einen strukturierten Export vergibt…

mal schauen.

Auf jeden Fall würde ich mir auch eine ehrliche Antwort von Indamed wünschen. Die kann ja auch negativ ausfallen, dann ist es eben so. 

Hallo Herr Quick

Verstehe ich es richtig, sie möchten die vorhandenen Daten (TIFFs etc), die in den einzelnen Datensätzen der Patienten gespeichert sind, umwandeln, durchsuchbar machen und dann in einer externen DB indiziert speichern?

 

Ich frage mich, ob aus Perfomance-Gründen es nicht möglich wäre, diesen Vorgang im Hintergund automatisch für jeden gerade aufgerufenen Patienten laufen und direkt zurück in die Karteilkarte schreiben zu lassen?

Nein, eine konkrete Idee habe ich noch nicht, aber den Wunsch von Ihnen kann ich gut nachvollziehen, nach durchsuchbaren Scan/Bild-Befunden in der KK direkt aus MO heraus fragen wir ja schon lange. 

Nur aus Interesse gefragt. Die Bilder liegen also nicht in einem Ordner, sondern in der (MariaDB)Datenbank und dann braucht man mindestens einen Zugriff auf die Dokumenttabellen etc.

Und genau das lässt Indamed nicht zu. Richtig?

Gewünscht ist also ein automatisches Hintergrundsystem, das  TIFFs in der DB erkennt, in OCR PDF konvertiert, und als neues Dokument zurück in dieselbe medizinische Datenbank schreibt, verknüpft mit derselben PatientID.

oder einfacher: automatisches Hintergrundsystem, das  TIFFs in der DB erkennt, in OCR PDF konvertiert, und als neues Dokument, verknüpft mit derselben PatientID in einem Ordner ablegt. Dann noch ein Tool, das die PDF im Ordner nach PatID auswählt und in die MO-Kartei des Patienten importiert.

Das wollte ich bei der Konvertierung aus 2 AIS auch haben, hat nicht geklappt.

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