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künstliche intelligenz (KI) – Planungen MO/Integration?

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künstliche intelligenz (KI) – Planungen MO/Integration?

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Also ich habe im Hausbesuch die MO App , Heidi und im BD noch PMcardio. Damit kann ich eigentlich alles abdecken. die 3 Ziffern kann ich mir noch merken.
Die nebenher auch DSGVO usw. medizinspezifischen KI-Begleiter wie Heidi oder Tandem laufen in der Praxis übrigens im Normalfall als gehärtete Version ohne weiteres lernen und die LLM- und Labor-Varianten laufen in anderen Habitaten. Das kann man von den allgemeinen LLMs usw. von ChatGPT, Gemini oder den Chinaböllern nicht behaupten.
Die speziell auch Medizin oder Jura usw. abgebildeten Systeme , die sich in D auf dem MArkt etablieren wollen kommen um die obligaten Sicherheitsfeature garnicht herum. Deswegen sind IMHO viele der zuvor genannten Punkte zwar richtig und wichtig, aber Spiegelfechterei, da nur Allgemeinplätze bedient werden.
BTW: In der Praxis nutze ich dann Heidi und Tandem für verschiedene Aufgaben. Heidi für die Doku und Heidi oder Tandem für die Gutachten.

Nebenbei: The Next Big Thing in EHR – ist die Verschmelzung der RL-Appliance von Eterno mit dem PVS DocCirrus (am DC System hängt auch die Teleclinic mit dran)
https://www.fnp.de/frankfurt/eterno-uebernimmt-doc-cirrus-und-greift-compugroup-frontal-an-94501434.html

https://www.linkedin.com/posts/waldmann_eterno-acquires-doc-cirrus-bringing-together-activity-7507688188333797376-Hv47

Freut mich aber auf der „Achse der Guten“ gegen CGM (hihihihi).
Hab Eterno schon eine ganze Weile auf dem Schirm. Interessantes Konzept, insbesondere wenn man, wie Eterno, genug Kohle hat um sich den Playground selbst zu gestalten.

Den Bericht über Eterno habe ich mit großem Interesse gelesen. Es ist aktuell viel Bewegung in diesem Bereich. Persönlich bin ich der Meinung, dass es nicht sinnvoll sein kann, dass neue „Größen“ den Markt neu aufteilen, um neue Abhängigkeiten zu schaffen. Wettbewerb schafft Ideen, bringt alles voran. Dieses „Ein System für Alles“ hat in der Vergangenheit nie richtig funktioniert. Besser viele Anbieter, auch kleine Nischenlösungen, aber interoperabel. 

bro hat auf diesen Beitrag reagiert.
bro

OT, oder eigentlich doch nicht

Habe ich auch mit Interesse verfolgt. DC-TI habe ich bei mir zusätzlich auf dem System. Meine Rechnung für meine bescheidene Praxis für 2 Ärzte sieht so aus:

  1. MEDICAL OFFICE: 261,80 € brutto/Monat für zwei Ärzte

  2. ETERNO: 711,62 € brutto/Monat für zwei Ärzte beim veröffentlichten Einstiegspreis von 299 € netto je Arzt

  3. Differenz: 449,82 € monatlich

  4. Differenz: 5.397,84 € jährlich

  5. über 5 Jahre: 26.989,20 €

  6. über 10 Jahre: 53.978,40 €

  7. über 20 Jahre: 107.956,80 €

  8. über 25 Jahre: 134.946,00 €

Wenn die monatliche Differenz von 449,82 € stattdessen über 25 Jahre angelegt würde:

  • bei 5 % Rendite p. a.: ca. 267.872 €

  • bei 6 % Rendite p. a.: ca. 311.723 €

  • bei 7 % Rendite p. a.: ca. 364.386 €

 

364.386 € – sieben Prozent über diesen Zeitraum kann ich derzeit für mich anlagemäßig garantieren. Außerdem reichte mir diese Summe in meiner Rentenzeit zusätzlich, ein auskömmliches Leben bis zum Ableben für zwei Personen zu garantieren. Das ist schon mal der größte Vorteil.
Dann möchte ich meine Daten, meine persönlichen und die meiner MFAs und die der Patienten nicht in einer Cloud haben. Nach wie vor nicht. Da bin ich halt sehr konservativ und in der aktuellen Situation, in der wir stecken, erst recht nicht.
Das, was ich eventuell als Zusatzmodule haben möchte, liefert liefert INDAMED ohnehin irgendwann, zum Beispiel mit MIA. Dann bin ich aber immer noch bei mir in der Praxis und nicht in der Cloud, außerhalb der KI-Lösung, und auch preislich nicht wesentlich oder, wenn überhaupt, teurer als die ETERNO-Nummer.
Somit dürfte ETERNO mit Doc Cirrus nur ein Anstoß sein, zum Beispiel für INDAMED, sich hier zu verbessern. Denn eins steht fest: Das, was MEDICAL OFFICE über die Jahre implementiert hat, das hat ETERNO plus Doc Cirrus noch lange nicht. Da müssen die noch basteln.
Da können wir in fünf Jahren darüber reden, dass sie das alles ersetzen, was eine von Grund auf entwickelte Praxissoftware in Deutschland alles können muss und kann und dann einfach mal eben schnell mit KI zu machen.
Und in der Zwischenzeit hole ich mir mit den uns bekannten Sprachmodellen und Diktiermodellen für einen Bruchteil des Preises das an KI, was ich als bescheidener Hausarzt  jetzt brauche und auch, das habe ich gelernt, in 20 Jahren noch brauchen würde (so es diesen dann noch gibt).

Nur supre große, schicke, Monster HausarztMVZs brauchen die DC-Eternolösung und auch nur dann, wenn INDAMED den Schuß nicht gehört hat.

Denn eins steht fest. Man braucht zwar nicht mehr so viel MFAs wie frühert, aber ohne Basis MFA Stamm geht gar nix und das ist der eigentliche Flaschenhals, wie ich gerade erkennen muss in meiner Praxis (bedingt durch Unfall der Hauptkraft), da hilft auch keine KI nicht.

Der Eternoansatz ist ja per se, das man die komplette Praxisinfrastruktur mieten kann – inkl. PVS. Bislang waren das aber nur Privatpraxen und denen ihr homebrew PVS. Jetzt wird ja offensiv und anders skaliert. D.h. durch Zukauf eines KBV zertifizierten Systems erschließen die sich den GKV-Kontinent und können in diesem Markt skalieren. D.h. wenn in unterversorgeten Großlandgemeinden plötzlich zuviel Geld für eine schickes Ärztehaus rumliegt und der Landrat oder Bürgermeister wiedergewählt werden will, dann kann Eterno eine zertifizierte Instantpraxis zur Miete aus dem Boden stampfen.
Teleclinic hängt jetzt autoamtisch dort mit am Tropf mit > 6000 Ärzten. Und das es für den gemeinen Markt mit ausgerollt wird ist ja usus – DocCirrus war ja bislang auch verfügbar und hat gut funktioniert.
Beim Thema KI usw. stehen die genauso am Anfang, wie alle Anderen auch. Leider hat CGM dank der intensiven Lobbybemühungen den Bundeswehr Auftrag abgefasst – ich hätte da eigentlich ganz andere Player gesehen. Dank Modularität und Anpassbarkeit sogar MO. 

 

Dr. M. Rothsching hat auf diesen Beitrag reagiert.
Dr. M. Rothsching

Tja, wenn man das passende Parteibuch hat und als DER Experte gilt (denke ich mal 😉 ), dann ist es vielleicht leichter, solche Aufträge zu erhalten… Nur eine Internetquelle zu dem Thema. https://www.cdurlp.de/aktuelles/cdu-im-dialog-wie-software-aus-koblenz-die-medizin-erobert-und-ndash-c/

Patient → TeleClinic → Videoarzt → ETERNO Cloud Core/inSuite → TI → eRezept/eAU → Abrechnung, wenn man so denken wollte, dann muss TC aber anfangen, seine Ärzte nicht weiter zu verschei..ern.
Ich glaube eher, wenn 3 sich freuen, dann lacht ein vierter. Die Frage ist nur, wer ist der unbekannte vierte Mann – Tim Foster ist es nicht.
Wir leben in korrupten Zeiten, allüberall, das ist sehr beklagenswert,

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