künstliche intelligenz (KI) – Planungen MO/Integration?
Zitat von Thomas Schössow am 20. September 2026, 11:48 UhrDiese Diskussionen hier sind aus meiner Sicht unnötig: Es gibt Gesetze, es gibt Verordnungen dazu. Es ist gut, sich daran zu halten. Muss man nicht mögen, ist aber so. Ob jemand bei Instagram seine Blutdruckwerte postet ist irrelevant, das kann er/sie/es/wir/ihr/sie gerne tun.
Dieses „Der da macht es doch auch…“ oder „oohhh, mich würde es nicht stören…“ oder noch besser „…da wird schon nichts passieren..“ ist …mir fehlen die Worte…-(
Es geht auch nicht darum, das Rechtsanwälte da lauern „könnten“, um abzumahnen. Gesetze, Verordnungen und Regeln sind dazu da, eingehalten zu werden. Wenn es da etwas gibt, das verbessert werden soll: Gesetze kann man ändern, die Wege dazu sind bekannt.
“Complaining about a problem without posing a solution is called whining.“ (Roosevelt)
Diese Diskussionen hier sind aus meiner Sicht unnötig: Es gibt Gesetze, es gibt Verordnungen dazu. Es ist gut, sich daran zu halten. Muss man nicht mögen, ist aber so. Ob jemand bei Instagram seine Blutdruckwerte postet ist irrelevant, das kann er/sie/es/wir/ihr/sie gerne tun.
Dieses „Der da macht es doch auch…“ oder „oohhh, mich würde es nicht stören…“ oder noch besser „…da wird schon nichts passieren..“ ist …mir fehlen die Worte…-(
Es geht auch nicht darum, das Rechtsanwälte da lauern „könnten“, um abzumahnen. Gesetze, Verordnungen und Regeln sind dazu da, eingehalten zu werden. Wenn es da etwas gibt, das verbessert werden soll: Gesetze kann man ändern, die Wege dazu sind bekannt.
“Complaining about a problem without posing a solution is called whining.“ (Roosevelt)
Zitat von bro am 20. September 2026, 12:07 UhrDas ist so nicht mehr ganz korrekt. Ein Problem kann, zwecks „Problembewustsein“ durchaus adressiert werden, ganz ohne eine Lösung zu fordern oder gar parat zu haben. Da haben sich die Zeiten sehr deutlich geändert. Gesetze kann man ändern, die Wege dazu sind bekannt ist reine Theorie, man kann sie aber sinnvoll einordnen und umsetzen. Machen alle in der Praxis seit Jahrzehnten, schon vor KI, sonst würde kaum eine Kassenpraxis überleben können.
Ansonsten kann man mit der Option temporäre chats zwar nicht die Gesetze und Verordnungen aushebeln, aber etwas mehr Sicherheit für sich selbst bekommen.
Außerdem sollte man für die Praxis einen eigenen Account haben und dort wirklich nur medizinische Dinge besprechen – und nicht nebenbei fragen, welcher chinesische Frachter demnächst im Hafen von Rotterdam einläuft. Denn ehe man sich versieht, hat ChatGPT daraus womöglich schon ein hübsches Profil gebastelt: terroristischer Hintergrund, Interesse an Drogenlieferungen oder was der Algorithmus sonst noch so zusammenfantasiert. Und wer weiß, wie lange solche Verdachtsfantasien anschließend irgendwo im Datenschatten weiterleben, inklusive aller medizinischen Daten. Das hat der Trump schließlich von den KI-Leuten eingefordert – großzügige Zugeständnisse für die Branche gegen weitgehende Gefolgschaft bei der Nutzung ihrer Daten und Systeme. Datenschutz à la America First.
„Raising a legitimate concern without pretending to have all the answers is called responsible criticism.“ (bro 2026)
Das ist so nicht mehr ganz korrekt. Ein Problem kann, zwecks „Problembewustsein“ durchaus adressiert werden, ganz ohne eine Lösung zu fordern oder gar parat zu haben. Da haben sich die Zeiten sehr deutlich geändert. Gesetze kann man ändern, die Wege dazu sind bekannt ist reine Theorie, man kann sie aber sinnvoll einordnen und umsetzen. Machen alle in der Praxis seit Jahrzehnten, schon vor KI, sonst würde kaum eine Kassenpraxis überleben können.
Ansonsten kann man mit der Option temporäre chats zwar nicht die Gesetze und Verordnungen aushebeln, aber etwas mehr Sicherheit für sich selbst bekommen.
Außerdem sollte man für die Praxis einen eigenen Account haben und dort wirklich nur medizinische Dinge besprechen – und nicht nebenbei fragen, welcher chinesische Frachter demnächst im Hafen von Rotterdam einläuft. Denn ehe man sich versieht, hat ChatGPT daraus womöglich schon ein hübsches Profil gebastelt: terroristischer Hintergrund, Interesse an Drogenlieferungen oder was der Algorithmus sonst noch so zusammenfantasiert. Und wer weiß, wie lange solche Verdachtsfantasien anschließend irgendwo im Datenschatten weiterleben, inklusive aller medizinischen Daten. Das hat der Trump schließlich von den KI-Leuten eingefordert – großzügige Zugeständnisse für die Branche gegen weitgehende Gefolgschaft bei der Nutzung ihrer Daten und Systeme. Datenschutz à la America First.
„Raising a legitimate concern without pretending to have all the answers is called responsible criticism.“ (bro 2026)
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Zitat von Peter Quick am 20. September 2026, 17:29 Uhr@Schössow Falls Sie meine Einlassungen so interpretiert haben sollten, dann wäre das nicht das, was ich damit intendieren wollte. Ich wollte für mich nur sagen, warum ich aus meiner Sicht die Richtlinien einhalte.
Ob diese jetzt in der aktuellen Ausprägung immer sinnvoll sind, darüber kann man streiten. Während wir uns hier überlegen, ob ein Patient aufgrund spezifischer Merkmale überhaupt auffindbar ist oder nicht, hat das Land Berlin mal eben kurz mehrere 100.000 Datensätze verloren, die böse Menschen problemlos jeden Tag in ganz übler Absicht nutzen können. Und? Hat das jetzt irgendwelche Konsequenzen? Muss jemand dafür Strafe bezahlen? Geht da für jemand in den Bau? Ich denke nicht; es ist der Staat und damit ist es auch eigentlich egal… das ist es, was mich eigentlich ärgert… wenn verschiedene Maßstäbe für gleiche Dinge gelten…
@Schössow Falls Sie meine Einlassungen so interpretiert haben sollten, dann wäre das nicht das, was ich damit intendieren wollte. Ich wollte für mich nur sagen, warum ich aus meiner Sicht die Richtlinien einhalte.
Ob diese jetzt in der aktuellen Ausprägung immer sinnvoll sind, darüber kann man streiten. Während wir uns hier überlegen, ob ein Patient aufgrund spezifischer Merkmale überhaupt auffindbar ist oder nicht, hat das Land Berlin mal eben kurz mehrere 100.000 Datensätze verloren, die böse Menschen problemlos jeden Tag in ganz übler Absicht nutzen können. Und? Hat das jetzt irgendwelche Konsequenzen? Muss jemand dafür Strafe bezahlen? Geht da für jemand in den Bau? Ich denke nicht; es ist der Staat und damit ist es auch eigentlich egal… das ist es, was mich eigentlich ärgert… wenn verschiedene Maßstäbe für gleiche Dinge gelten…
Zitat von Thomas Schössow am 20. September 2026, 18:11 Uhr@Peter Quick: Jeden Tag fliessen irgendwo Daten ab, aber das kann nicht dazu führen, das „wir“ sorglos werden. Es gibt in jedem dieser Fälle Konsequenzen, von Schadenersatz bis Verurteilungen, Kündigungen etc. Am Beispiel Berlin exemplarisch betrachtet: Verantwortung wird in diese Fällen oft so „atomisiert“, dass sie überhaupt keinen Schuldigen finden werden. Ein MVZ geht in in die Insolvenz, eine Behörde „erfindet sich neu“.
Mir ging es hier in dieser Diskussion eher darum, dass der Rahmen, in dem wir uns in diesem Fall „sorglos“ bewegen können, eher eng gefasst ist. Jeder mag für sich interpretieren, was richtig ist. Es sollte sich jeder der hier im Forum Diskutierenden klar sein: Geht da was schief, dann kann das ernsthafte Konsequenzen haben. Geschäftsführerhaftung, Insolvenz, Privatinsolvenz sind da Begriffe, die mir dazu einfallen. „Andere“ urteilen dann darüber, ob sie die Richtlinien eingehalten haben.
Ich möchte für mich diese Diskussion damit beschliessen.
@Peter Quick: Jeden Tag fliessen irgendwo Daten ab, aber das kann nicht dazu führen, das „wir“ sorglos werden. Es gibt in jedem dieser Fälle Konsequenzen, von Schadenersatz bis Verurteilungen, Kündigungen etc. Am Beispiel Berlin exemplarisch betrachtet: Verantwortung wird in diese Fällen oft so „atomisiert“, dass sie überhaupt keinen Schuldigen finden werden. Ein MVZ geht in in die Insolvenz, eine Behörde „erfindet sich neu“.
Mir ging es hier in dieser Diskussion eher darum, dass der Rahmen, in dem wir uns in diesem Fall „sorglos“ bewegen können, eher eng gefasst ist. Jeder mag für sich interpretieren, was richtig ist. Es sollte sich jeder der hier im Forum Diskutierenden klar sein: Geht da was schief, dann kann das ernsthafte Konsequenzen haben. Geschäftsführerhaftung, Insolvenz, Privatinsolvenz sind da Begriffe, die mir dazu einfallen. „Andere“ urteilen dann darüber, ob sie die Richtlinien eingehalten haben.
Ich möchte für mich diese Diskussion damit beschliessen.
Zitat von bro am 20. September 2026, 18:34 UhrZitat von Thomas Schössow am 20. September 2026, 18:11 UhrGeht da was schief, dann kann das ernsthafte Konsequenzen haben. Geschäftsführerhaftung, Insolvenz, Privatinsolvenz sind da Begriffe, die mir dazu einfallen. „Andere“ urteilen dann darüber, ob sie die Richtlinien eingehalten haben.
Das ist in der Tat die größte Gefahr (vor der ich schon jeher Angst habe), die wir aber nie beseitigen werden, mit oder ohne KI, und ich bin froh, dass ich nicht mehr lange mache. Die anderen müssen sich Ihre Sicherheit teuer erkaufen siehe z.B. Mia für 119 €+ Mehrwertsteuer pro Mann/Frau, damit hat man zwar keine wirkliche Sicherheit für die Pat., aber wenigste eine rechtliche, denn ohne KI geht es nicht mehr.
Zitat von Thomas Schössow am 20. September 2026, 18:11 UhrGeht da was schief, dann kann das ernsthafte Konsequenzen haben. Geschäftsführerhaftung, Insolvenz, Privatinsolvenz sind da Begriffe, die mir dazu einfallen. „Andere“ urteilen dann darüber, ob sie die Richtlinien eingehalten haben.
Das ist in der Tat die größte Gefahr (vor der ich schon jeher Angst habe), die wir aber nie beseitigen werden, mit oder ohne KI, und ich bin froh, dass ich nicht mehr lange mache. Die anderen müssen sich Ihre Sicherheit teuer erkaufen siehe z.B. Mia für 119 €+ Mehrwertsteuer pro Mann/Frau, damit hat man zwar keine wirkliche Sicherheit für die Pat., aber wenigste eine rechtliche, denn ohne KI geht es nicht mehr.
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Zitat von Dr. Stephan Schwarz am 20. September 2026, 19:30 UhrZitat von Peter Quick am 20. September 2026, 9:45 UhrInteressant: ich hatte auch darüber nachgedacht und mich informiert, aber als zu ungenau verworfen. Welche lokalen Modelle verwenden Sie denn dann? Denn ganz ohne ki wird es ja wahrscheinlich nicht gehen…
mit dem Diktierumfang der freien Version käme ich auch nicht zurecht, ich brauche auf jeden Fall eine Profiversion
aber sobald mein Abo bei Wispr Flow ausläuft, würde ich mich noch mal was umfangreicher umschauen. Es kommen ja jeden Monat gefühlt neue Dinge auf dem Markt
Es gibt diverse Modelle, die man einfach herunterladen kann. Wenn ich mich recht entsinne, nutze ich aktuell das Modell Small, mit dem ich sehr gut zurechtkomme. Ich diktiere einen kompletten Absatz, zum Beispiel die gesamte Beurteilung von etwa 15 bis 20 Zeilen, und lasse es dann transkribieren. Das dauert ungefähr 15 Sekunden. Korrekturlesen muss ich es danach sowieso, und meist sind es dann so etwa 5 Fehler, die ich noch ausbügeln muss. Für mich ist das tolerabel und in Ordnung.
Ich möchte mir gerne perspektivisch für die Praxis einen Mac Studio anschaffen, der mit seiner Rechenpower die gesamte KI der Praxis trägt. Wenn wir das haben, dann können wir natürlich auch die ganz großen Modelle darauf laufen lassen, und dann wird das noch einmal einfacher und bleibt vom Datenschutz her trotzdem in Ordnung.
Zitat von Peter Quick am 20. September 2026, 9:45 UhrInteressant: ich hatte auch darüber nachgedacht und mich informiert, aber als zu ungenau verworfen. Welche lokalen Modelle verwenden Sie denn dann? Denn ganz ohne ki wird es ja wahrscheinlich nicht gehen…
mit dem Diktierumfang der freien Version käme ich auch nicht zurecht, ich brauche auf jeden Fall eine Profiversion
aber sobald mein Abo bei Wispr Flow ausläuft, würde ich mich noch mal was umfangreicher umschauen. Es kommen ja jeden Monat gefühlt neue Dinge auf dem Markt
Es gibt diverse Modelle, die man einfach herunterladen kann. Wenn ich mich recht entsinne, nutze ich aktuell das Modell Small, mit dem ich sehr gut zurechtkomme. Ich diktiere einen kompletten Absatz, zum Beispiel die gesamte Beurteilung von etwa 15 bis 20 Zeilen, und lasse es dann transkribieren. Das dauert ungefähr 15 Sekunden. Korrekturlesen muss ich es danach sowieso, und meist sind es dann so etwa 5 Fehler, die ich noch ausbügeln muss. Für mich ist das tolerabel und in Ordnung.
Ich möchte mir gerne perspektivisch für die Praxis einen Mac Studio anschaffen, der mit seiner Rechenpower die gesamte KI der Praxis trägt. Wenn wir das haben, dann können wir natürlich auch die ganz großen Modelle darauf laufen lassen, und dann wird das noch einmal einfacher und bleibt vom Datenschutz her trotzdem in Ordnung.
Zitat von Peter Quick am 20. September 2026, 19:41 UhrVielen Dank für Ihre Beschreibung. Das ist schon mal interessant. Dann dauert es ja doch relativ lange mit 15 Sekunden für 15 Zeilen. meine jetzige Lösung funktioniert auf jeden Fall deutlich schneller und hat auch signifikant weniger Fehler. Das liegt halt daran, dass dann im Nachgang noch mal eine KI den Text glatt bügelt und auch einzelner Versprecher herausnimmt. Das ist natürlich lokal so nicht darstellbar.
Ich hätte für mich eher das Modell Medium oder v3 Turbo ins Auge gefasst…, was dann auf dem Mac mini laufen soll.
und können Sie dann in die Akte beziehungsweise in den Brief direkt diktieren oder müssen Sie dann kopieren und einfügen?
der Mac Studio wäre sicherlich eine geeignete Hardware, sie brauchen dann aber auch ziemlich viel Speicher damit Sie entsprechende Modelle laufen kann lassen können. Aktuell halt sehr kostspielig…
@Schössow: Sie haben recht, jeder muss es für sich verantworten. Ich werde mich in Zukunft hier nicht mehr zu solchen Themen äußern und nur noch im rein Technischen bleiben
Vielen Dank für Ihre Beschreibung. Das ist schon mal interessant. Dann dauert es ja doch relativ lange mit 15 Sekunden für 15 Zeilen. meine jetzige Lösung funktioniert auf jeden Fall deutlich schneller und hat auch signifikant weniger Fehler. Das liegt halt daran, dass dann im Nachgang noch mal eine KI den Text glatt bügelt und auch einzelner Versprecher herausnimmt. Das ist natürlich lokal so nicht darstellbar.
Ich hätte für mich eher das Modell Medium oder v3 Turbo ins Auge gefasst…, was dann auf dem Mac mini laufen soll.
und können Sie dann in die Akte beziehungsweise in den Brief direkt diktieren oder müssen Sie dann kopieren und einfügen?
der Mac Studio wäre sicherlich eine geeignete Hardware, sie brauchen dann aber auch ziemlich viel Speicher damit Sie entsprechende Modelle laufen kann lassen können. Aktuell halt sehr kostspielig…
@Schössow: Sie haben recht, jeder muss es für sich verantworten. Ich werde mich in Zukunft hier nicht mehr zu solchen Themen äußern und nur noch im rein Technischen bleiben
Zitat von bro am 21. September 2026, 0:43 UhrIch habe gerechnet:
Hardware
Mac Studio M5 Ultra, 512 GB RAM, 4 TB SSD: geschätzt 10.000 bis 14.000 €,
Software
whisper.cpp oder MacWhisper mit Modell large-v3-turbo (Diktat): 0 bis 80 €
LM Studio oder Ollama (Modelle starten): 0 €
Qwen, Mistral, Gemma, Llama (Modelle, auch für die Nachbearbeitung): 0 €
Open WebUI (Oberfläche im Browser): 0 €
Tesseract, ocrmypdf (Scans lesen): 0 €
Chroma oder Qdrant (Datenbank-Programm): 0 €
FileVault, Time Machine (Verschlüsselung, Backup): 0 €
Wissensdatenbanken
ICD-10-GM (BfArM): Diagnoseschlüssel, 0 €
OPS (BfArM): Operations- und Prozedurenschlüssel, 0 €
ATC (BfArM/WIdO): Wirkstoffklassifikation, 0 €
PharmNet.Bund AMIS: zugelassene Arzneimittel, Gebrauchsinformationen, teils Fachinformationen, 0 €
EMA: Fachinformationen zentral zugelassener Arzneimittel, 0 €
Embryotox: Schwangerschaft und Stillzeit, 0 €, KI-Nutzung vorher klären
Rote Liste: Nebenwirkungen, Wechselwirkungen, Dosierung, Preis auf Anfrage, KI-Nutzung vorher klären
Anmerkung Diktat
Whisper large-v3-turbo statt Small oder Medium, läuft auf Apple Silicon in wenigen Sekunden pro Absatz und ist genauer. Fachwortliste (Medikamente, Diagnosen) als Prompt an Whisper übergeben. Danach glättet ein lokales Sprachmodell den Rohtext: Versprecher raus, Satzbau und Stil verbessern, nichts ergänzen, Unklares markieren. Das ersetzt den Nachbearbeitungsschritt, den ChatGPT bei mir übernimmt, komplett lokal. Direktes Diktieren in die Akte per Tastenkürzel ist mit MacWhisper und ähnlichen Programmen möglich.
Gesamt: ca. 10.000 bis 14.080 € plus Rote Liste
wer die Einrichtung nicht selber machen kann und einen ITler Braucht, noch mal 6000 €.
offenen Modelle wie Kimi K3, Qwen3.8-Max und DeepSeek V4 Pro mit 2,8 Billionen Parameter beim Kimi K3 sind Größenordnungen, die wir Hardware mäßig nie stemmen können.
Nur ganz wenige werden das selber umsetzen können.
Ich habe gerechnet:
Hardware
Mac Studio M5 Ultra, 512 GB RAM, 4 TB SSD: geschätzt 10.000 bis 14.000 €,
Software
whisper.cpp oder MacWhisper mit Modell large-v3-turbo (Diktat): 0 bis 80 €
LM Studio oder Ollama (Modelle starten): 0 €
Qwen, Mistral, Gemma, Llama (Modelle, auch für die Nachbearbeitung): 0 €
Open WebUI (Oberfläche im Browser): 0 €
Tesseract, ocrmypdf (Scans lesen): 0 €
Chroma oder Qdrant (Datenbank-Programm): 0 €
FileVault, Time Machine (Verschlüsselung, Backup): 0 €
Wissensdatenbanken
ICD-10-GM (BfArM): Diagnoseschlüssel, 0 €
OPS (BfArM): Operations- und Prozedurenschlüssel, 0 €
ATC (BfArM/WIdO): Wirkstoffklassifikation, 0 €
PharmNet.Bund AMIS: zugelassene Arzneimittel, Gebrauchsinformationen, teils Fachinformationen, 0 €
EMA: Fachinformationen zentral zugelassener Arzneimittel, 0 €
Embryotox: Schwangerschaft und Stillzeit, 0 €, KI-Nutzung vorher klären
Rote Liste: Nebenwirkungen, Wechselwirkungen, Dosierung, Preis auf Anfrage, KI-Nutzung vorher klären
Anmerkung Diktat
Whisper large-v3-turbo statt Small oder Medium, läuft auf Apple Silicon in wenigen Sekunden pro Absatz und ist genauer. Fachwortliste (Medikamente, Diagnosen) als Prompt an Whisper übergeben. Danach glättet ein lokales Sprachmodell den Rohtext: Versprecher raus, Satzbau und Stil verbessern, nichts ergänzen, Unklares markieren. Das ersetzt den Nachbearbeitungsschritt, den ChatGPT bei mir übernimmt, komplett lokal. Direktes Diktieren in die Akte per Tastenkürzel ist mit MacWhisper und ähnlichen Programmen möglich.
Gesamt: ca. 10.000 bis 14.080 € plus Rote Liste
wer die Einrichtung nicht selber machen kann und einen ITler Braucht, noch mal 6000 €.
offenen Modelle wie Kimi K3, Qwen3.8-Max und DeepSeek V4 Pro mit 2,8 Billionen Parameter beim Kimi K3 sind Größenordnungen, die wir Hardware mäßig nie stemmen können.
Nur ganz wenige werden das selber umsetzen können.
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Zitat von Bastian Jedlitschka & Kollegen am 22. September 2026, 22:13 Uhrich wäre ja schon dankbar wenn man eine automatische Diktatfunktion hätte, z.B. für Hausbesuche. Ich gebe in die App was zu dokumentieren ist, mit diktat inkl: abrechnen leistungsziffer 01413, 37113, 03230, Diagnose: akute lumbago, Anamnese: ist hingefallen, Befund: Dsz paravertebral LWS, Therapie: kurzzeitig erhöhung der analgesie.
Wenn das automatisch befüllt werden würde, das wäre für mich der erste gamechanger. Quasi einen eigenen Agenten zu haben.
ich wäre ja schon dankbar wenn man eine automatische Diktatfunktion hätte, z.B. für Hausbesuche. Ich gebe in die App was zu dokumentieren ist, mit diktat inkl: abrechnen leistungsziffer 01413, 37113, 03230, Diagnose: akute lumbago, Anamnese: ist hingefallen, Befund: Dsz paravertebral LWS, Therapie: kurzzeitig erhöhung der analgesie.
Wenn das automatisch befüllt werden würde, das wäre für mich der erste gamechanger. Quasi einen eigenen Agenten zu haben.