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Regressvermeidung

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Zitat von Bastian Jedlitschka & Kollegen am 8. Dezember 2025, 17:15 Uhr

Sprechstundenbedarf: nach meinem Kenntnisstand nach, haben die Apotheke in ihrer Software den Hinweis auf SSB möglich oder nicht. Das wäre eine sinnvolle Ergänzung in MO.

Das habe ich gesehen, der ein oder andere Hersteller (Hartmann) hat auch so etwas online. Das ist aber aufwendig und aktuell nicht in MO verfügbar.

Ja, keine Verordnung ohne Diagnose wäre ein erster guter Schritt. Wie wäre das zu prüfen ?. 

Das Prüfen habe ich schon vor Jahren aufgegeben, jedenfalls reguläres Prüfern, es ist nicht machbar. Jedenfalls nicht mit Bordmitteln von MO. Ich habe die MFAs darauf trainiert, kein Rezept ohne entsprechende Diagnose. Selbst eine falsche Diagnose ist besser als keine Diagnose. Alle, die diesem Training nicht gewogen waren, wurden gefeuert. Ich meine das mit dem Feuern wörtlich. Wenn ich mit einer Praxis neuen beginnen würde und müsste noch 30 Jahre arbeiten, würde ich mir wünschen, dass das vom PVS übernommen wird. Ansonsten würde ich 😩 , da vernünftiges MFA Personal nicht zu bekommen ist. Das geeignete (PVS) sehe ich seit zehn Jahren nicht, vor 20 Jahren auch nicht und ich sehe es auch für die nächsten fünf Jahre nicht.

Hier die oben erwähnte Liste aus Der Hausarzt mit Vorschlägen für Statistiken, oder noch besser gleich für Regeln für den Regelwerksassistenten.

Falls Indamed demnächst eine bequeme Option zum Austausch von Vorlagen für Formulare + Statistiken + Regelwerke anbietet könnten wir sammeln, zumindest für Formulareditor ist es geplant, ich hoffe auf mehr.

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Thomas Schössow hat auf diesen Beitrag reagiert.
Thomas Schössow
Zitat von Christian Schnell am 9. Dezember 2025, 14:54 Uhr

Hier die oben erwähnte Liste aus Der Hausarzt mit Vorschlägen für Statistiken, oder noch besser gleich für Regeln für den Regelwerksassistenten.

Falls Indamed demnächst eine bequeme Option zum Austausch von Vorlagen für Formulare + Statistiken + Regelwerke anbietet könnten wir sammeln, zumindest für Formulareditor ist es geplant, ich hoffe auf mehr.

Vielen Dank !. Da habe ich ja genügend zu tun an langweiligen Winterabenden -). Ich versuche mal herauszufinden, ob es da schon was im Regelwerk gibt.

 

So vielleicht?

Lars Egewardt und Thomas Schössow haben auf diesen Beitrag reagiert.
Lars EgewardtThomas Schössow

Vorschlag: im BMP dürfen nur MEdikamente mit Dauerdiagnose vom Arzt erstellt werden. und es dürfen nur von von den MFA MEdikationen aus dem BMP verordnet werden (wenn nicht zu häufig abgerufen)

 

Lars Egewardt und Katharina Stockhusen haben auf diesen Beitrag reagiert.
Lars EgewardtKatharina Stockhusen

Das Problem mit den Diagnosen und Medis ist nur die: die müssen auch richtig sein und dazu passen. Theoretisch kann ich ja die Diagnose Hypertonus verschlüssel haben, aber auf die eine Diagnose eben Ramipril, Metformin und Allopurinol rezeptieren. Da sieht auch nicht immer die Schwester drauf ob Dg und Medikation passend sind. 

Im Regelwerkseditor sollte alles laufen und life gegengechecked werden. 

@Bro: wie hast du das gemacht mit PPI und Auftrag? Was macht der? BTW: am Einfachsten wäre es vom GBA alle PPI immer privat zu machen…Ne echte Diagnose gem. Indikation im Beipackzettel hast du ja nur bei 50% oder weniger…

Komme leider immer seltener zum Mitlesen im Forum, daher ein paar Tage verspätet: Bei den PPIs hilft untenstehende Regelprüfung. Erlaubt auch eine PPI Verordnung im zeitlichen Zusammenhang mit einem NSAR. Allerdings auch hier eine Schwachstelle: Erlaubt sind zur Ulcusprophylaxe nur 20mg Pantoprazol, rutschen 40mg durch isses formal schon wieder regressgefährdet. Ähnliche Prüfungen lassen sich leicht für die üblichen Probleme einrichten, zB fehlende DIagnose bei Antidepressiva etc.

Ansonsten schließe ich mich bro an: Der Schlüssel zum Erfolg ist das Spammen von Dauerdiagnosen. Je mehr umso wahrscheinlicher, dass man nichts verpasst. Allerdings hatten wir ja das Thema zuletzt in den Medien, als einige ePA-interessierten Patienten sich darüber beschwert haben, dass ihr Hausarzt „falsche“ Diagnose abgerechnet hat – das waren genau solche uralten Diagnosen, die seit Jahren mitgeschleppt wurden. Aus dem bloßen übermitteln von Dauerdiagnosen dürfte sich aber, selbst wenn aktuell nicht zutreffend, erstmal kein rechtswidriges Verhalten ergeben, solange die Leistungsziffern korrekt sind.

Friedrich Jovy und Thomas Schössow haben auf diesen Beitrag reagiert.
Friedrich JovyThomas Schössow
Zitat von Stefan Schreiber am 4. Januar 2026, 12:35 Uhr

Der Schlüssel zum Erfolg ist das Spammen von Dauerdiagnosen. Je mehr umso wahrscheinlicher, dass man nichts verpasst. Allerdings hatten wir ja das Thema zuletzt in den Medien, als einige ePA-interessierten Patienten sich darüber beschwert haben, dass ihr Hausarzt „falsche“ Diagnose abgerechnet hat – das waren genau solche uralten Diagnosen, die seit Jahren mitgeschleppt wurden. Aus dem bloßen übermitteln von Dauerdiagnosen dürfte sich aber, selbst wenn aktuell nicht zutreffend, erstmal kein rechtswidriges Verhalten ergeben, solange die Leistungsziffern korrekt sind.

Das ist formal auch nicht korrekt. In der Quartalsabrechnung dürfen eigentlich nur Diagnosen übermittelt werden, wegen derer der Patient auch Leistungen in Anspruch genommen hat. Das ist der Grund, warum beim Anlegen eines neuen Behandlungsfalles die bisherigen Dauerdiagnosen zur Übernahme nur vorgeschlagen und nicht automatisch komplett übernommen werden.

Eine andere Frage in die Runde: hier scheinen ja alle Forumsteilnehmer problemlos den Regelassistenten zu verwenden. Bei uns ist der aber durch einen Freischaltcode geschützt, ich komme gar nicht rein. Gibt es da einen Trick oder muss ich jedesmal bei der Hotline anrufen?

Burkhard Strauß hat auf diesen Beitrag reagiert.
Burkhard Strauß

Ja, den muss man sich von INDAMED freischalten lassen. – Die Codes ändern sich wohl jeden Tag und sind nur für die Dienstleister gedacht.

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Burkhard Strauß, Roland Colberg und 2 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
Burkhard StraußRoland ColbergThomas SchössowDr. Linsenmeyer
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