Umstellung auf MariaDB und anschließendes Sicherungskonzept.
Zitat von Roland Steinmetz am 5. März 2025, 12:31 UhrUnd da wäre es doch schön, eine Knopf zu haben, der 90% der Sicherung (und damit 100% von MO) übernimmt.
Und da wäre es doch schön, eine Knopf zu haben, der 90% der Sicherung (und damit 100% von MO) übernimmt.
Zitat von Jörg Sprenger, Kirchner, Müller am 5. März 2025, 15:24 UhrDiese Idee habe ich doch schon irgendwo gehört 😉
Diese Idee habe ich doch schon irgendwo gehört 😉
Zitat von Roland Steinmetz am 5. März 2025, 16:29 Uhrund genau da habe ich sie her… 😉
und genau da habe ich sie her… 😉
Zitat von Peter Quick am 5. März 2025, 17:27 UhrHallo,
War die letzten zwei Wochen im Urlaub und habe diese auch mal genutzt, etwas Abstand von der Praxis und von der IT zu bekommen. es gibt, wie oben diskutiert natürlich viele Wege zum gleichen Ziel. Ich habe für mich zwei Programme gefunden, die das Ganze wesentlich erleichtern.
1. Resilio. Das ist eine Software, die von einer Quelle an mehrere Ziele eine dateibasierte Synchronisation vornimmt. Damit synchronisiere ich alle Dateien aus der dateibasierten Verwaltung des Servers auf 1. meine externe SSD 1x/Woche, wenn diese eingestöpselt wird, 2.permanent auf mein NAS in der Praxis, 3. permanent auf mein NAS zu Hause. Damit liegen immer mindestens 3 Versionen einer Datei vor, die genutzt werden können. Natürlich dauert auch hier der erste Durchlauf relativ lange, das ganze passiert aber komplett im Hintergrund, so dass ich mich darum nicht kümmern muss. Der ganze Transportweg ist komplett verschlüsselt, so dass auch da kein Problem mit dem Datenschutz besteht.
2. Macrium Reflect: macht für mich einmal am Tag ein komplett Back-up meiner Daten – Partition, auf der sämtliche MedicalOffice Daten sowie alle anderen Daten, zum Beispiel wie Echo Bilder, Langzeit EKGs, Langzeit Blutdruck, und so weiter liegen. Nach dem ersten voll Back-up wird alle Stunde ein diff – Back-up auf mein NAS in meiner Praxis gesichert. Zusätzlich nehme ich einmal pro Woche auf meiner externen SSD die Daten mit nach Hause.
Das ganze läuft komplett im Hintergrund, ich muss ab und zu mal Updates für die Software einspielen, ansonsten aber problemlos. Von diesen Back-ups habe ich schon mehrfach neue Rechner aufgesetzt, so dass ich auch weiß, dass das Ganze prinzipiell funktioniert. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist für mich okay, seit diesem Jahr kostet leider Macrium Reflect für meine acht PCs etwa 100 € im Jahr.
vielleicht hilft es ja noch mal, andere Ideen, die auch für den nicht so supererfahrene Nutzer möglich sind, ins Rennen zu bringen.
Grüße,
Peter Quick
Hallo,
War die letzten zwei Wochen im Urlaub und habe diese auch mal genutzt, etwas Abstand von der Praxis und von der IT zu bekommen. es gibt, wie oben diskutiert natürlich viele Wege zum gleichen Ziel. Ich habe für mich zwei Programme gefunden, die das Ganze wesentlich erleichtern.
1. Resilio. Das ist eine Software, die von einer Quelle an mehrere Ziele eine dateibasierte Synchronisation vornimmt. Damit synchronisiere ich alle Dateien aus der dateibasierten Verwaltung des Servers auf 1. meine externe SSD 1x/Woche, wenn diese eingestöpselt wird, 2.permanent auf mein NAS in der Praxis, 3. permanent auf mein NAS zu Hause. Damit liegen immer mindestens 3 Versionen einer Datei vor, die genutzt werden können. Natürlich dauert auch hier der erste Durchlauf relativ lange, das ganze passiert aber komplett im Hintergrund, so dass ich mich darum nicht kümmern muss. Der ganze Transportweg ist komplett verschlüsselt, so dass auch da kein Problem mit dem Datenschutz besteht.
2. Macrium Reflect: macht für mich einmal am Tag ein komplett Back-up meiner Daten – Partition, auf der sämtliche MedicalOffice Daten sowie alle anderen Daten, zum Beispiel wie Echo Bilder, Langzeit EKGs, Langzeit Blutdruck, und so weiter liegen. Nach dem ersten voll Back-up wird alle Stunde ein diff – Back-up auf mein NAS in meiner Praxis gesichert. Zusätzlich nehme ich einmal pro Woche auf meiner externen SSD die Daten mit nach Hause.
Das ganze läuft komplett im Hintergrund, ich muss ab und zu mal Updates für die Software einspielen, ansonsten aber problemlos. Von diesen Back-ups habe ich schon mehrfach neue Rechner aufgesetzt, so dass ich auch weiß, dass das Ganze prinzipiell funktioniert. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist für mich okay, seit diesem Jahr kostet leider Macrium Reflect für meine acht PCs etwa 100 € im Jahr.
vielleicht hilft es ja noch mal, andere Ideen, die auch für den nicht so supererfahrene Nutzer möglich sind, ins Rennen zu bringen.
Grüße,
Peter Quick
Zitat von Johannes Braun am 5. März 2025, 17:39 UhrDie kostenlose Version von Veeam ist auch recht einfach zu bedienen – damit kann man automatisiert ein Image des PCs auf ein Netzlaufwerk oder externe HDDs machen. – wäre die kostenlose Alternative zu Macrium Reflect
Kostenloses Windows-Backup für Endgeräte, Server und Desktops – mit Veeam
Die kostenlose Version von Veeam ist auch recht einfach zu bedienen – damit kann man automatisiert ein Image des PCs auf ein Netzlaufwerk oder externe HDDs machen. – wäre die kostenlose Alternative zu Macrium Reflect
Kostenloses Windows-Backup für Endgeräte, Server und Desktops – mit Veeam
Zitat von Jörg Sprenger, Kirchner, Müller am 8. März 2025, 18:48 UhrHallo Herr Quick
Wenn Sie die Datenpartition mit MO als Image sichern, haben Sie dieses Image dann lauffähig auf einem anderen Rechner restored? Ich werde bald mal das File-basierte Backup lokal einspielen und schauen, ob ich so wie früher, aus einer Demo eine für max 3 Monate funktionierende lokale Dateninstallation vornehmen kann. Nicht schön, nicht elegant, aber machbar und darauf kommt es mir ja an.
Hallo Herr Quick
Wenn Sie die Datenpartition mit MO als Image sichern, haben Sie dieses Image dann lauffähig auf einem anderen Rechner restored? Ich werde bald mal das File-basierte Backup lokal einspielen und schauen, ob ich so wie früher, aus einer Demo eine für max 3 Monate funktionierende lokale Dateninstallation vornehmen kann. Nicht schön, nicht elegant, aber machbar und darauf kommt es mir ja an.
Zitat von Peter Quick am 8. März 2025, 20:07 UhrHallo Herr Sprenger,
Ja, das habe ich bereits mehrfach getan. Das Partition – Back-up hat zwei entscheidende Vorteile
- es geht wesentlich schneller als das Datei Back-up
- es entsteht ein konsistentes Backup, da keine geöffneten Dateien oder Dateien im Zugriff bestehen.
von daher nutze ich keinerlei Datei basierte Back-up Strategien mehr, sondern nur noch Back-ups von kompletten Partitionen
wie gesagt, es gibt immer viele Wege nach Rom. Das Resilio ist kostenlos und synchronisiert in Echtzeit zu beliebig vielen Zielen, auch außerhalb der Praxis. Finde ich sehr hilfreich… ob man jetzt das eine oder andere Backup-Tool nutzt ist Geschmacksache. Hauptsache funktioniert. Und die 100€/Jahr für 8 Rechner sind für mich ok…
Viel Erfolg,
Peter Auick
Hallo Herr Sprenger,
Ja, das habe ich bereits mehrfach getan. Das Partition – Back-up hat zwei entscheidende Vorteile
- es geht wesentlich schneller als das Datei Back-up
- es entsteht ein konsistentes Backup, da keine geöffneten Dateien oder Dateien im Zugriff bestehen.
von daher nutze ich keinerlei Datei basierte Back-up Strategien mehr, sondern nur noch Back-ups von kompletten Partitionen
wie gesagt, es gibt immer viele Wege nach Rom. Das Resilio ist kostenlos und synchronisiert in Echtzeit zu beliebig vielen Zielen, auch außerhalb der Praxis. Finde ich sehr hilfreich… ob man jetzt das eine oder andere Backup-Tool nutzt ist Geschmacksache. Hauptsache funktioniert. Und die 100€/Jahr für 8 Rechner sind für mich ok…
Viel Erfolg,
Peter Auick
Zitat von Jörg Sprenger, Kirchner, Müller am 10. März 2025, 10:20 UhrIch frage mal weiter, weil ich es scheinbar nicht richtig verstehe:
Sie sichern mit Resilio dateibasiert, auch (via VPN?) nach Hause.
Sie sichern die MO-Partition und spielen deren Daten auch zu Hause wieder ein? Mo hat ja viele Einträge in der Registry und auch auf der Windows-Partition. Wie verfahren sie damit?
Ich frage mal weiter, weil ich es scheinbar nicht richtig verstehe:
Sie sichern mit Resilio dateibasiert, auch (via VPN?) nach Hause.
Sie sichern die MO-Partition und spielen deren Daten auch zu Hause wieder ein? Mo hat ja viele Einträge in der Registry und auch auf der Windows-Partition. Wie verfahren sie damit?
Zitat von Jörg Sprenger, Kirchner, Müller am 10. März 2025, 10:22 UhrZitat von Johannes Braun am 5. März 2025, 17:39 UhrDie kostenlose Version von Veeam ist auch recht einfach zu bedienen – damit kann man automatisiert ein Image des PCs auf ein Netzlaufwerk oder externe HDDs machen. – wäre die kostenlose Alternative zu Macrium Reflect
Kostenloses Windows-Backup für Endgeräte, Server und Desktops – mit Veeam
Images habe ich inzwischen angelegt. Derzeit bechäftige ich mich noch mit inkremetieller Zwischensicherung. Mich interessiert auch, wie ich bei einem ECHTEN CRASH diese daten auch einer NEUEN Hardware wieder einspiele. Das will ich auf einem Zweitrechner außerhalb der Praxis dem nächst mal testen.
Zitat von Johannes Braun am 5. März 2025, 17:39 UhrDie kostenlose Version von Veeam ist auch recht einfach zu bedienen – damit kann man automatisiert ein Image des PCs auf ein Netzlaufwerk oder externe HDDs machen. – wäre die kostenlose Alternative zu Macrium Reflect
Kostenloses Windows-Backup für Endgeräte, Server und Desktops – mit Veeam
Images habe ich inzwischen angelegt. Derzeit bechäftige ich mich noch mit inkremetieller Zwischensicherung. Mich interessiert auch, wie ich bei einem ECHTEN CRASH diese daten auch einer NEUEN Hardware wieder einspiele. Das will ich auf einem Zweitrechner außerhalb der Praxis dem nächst mal testen.
Zitat von Peter Quick am 10. März 2025, 10:47 UhrZitat von Jörg Sprenger, Kirchner, Müller am 10. März 2025, 10:20 UhrIch frage mal weiter, weil ich es scheinbar nicht richtig verstehe:
Sie sichern mit Resilio dateibasiert, auch (via VPN?) nach Hause.
Sie sichern die MO-Partition und spielen deren Daten auch zu Hause wieder ein? Mo hat ja viele Einträge in der Registry und auch auf der Windows-Partition. Wie verfahren sie damit?
Also, Resilio synchronisiert dauerhaft und permanent die Dateien im Dateisystem, auch nach Hause. Der Transportweg ist von sich selbst verschlüsselt, sodass ich hier kein VPN brauche.
Nein, ich spiele die Datenpartition nicht zu Hause wieder ein, zu Hause nutze ich kein Testsystem mehr. Ich habe aber mehrfach ein volles Back-up wieder auf einen PC zurück gespielt, der danach 1:1 gelaufen ist. Macrium könnte Ihnen aus einem Voll-backup auch eine VM erstellen, die man dann zu Hause laufen lassen könnte…
Was vermutlich gehen würde, ist das Backup von MO, was ja auch mit der Maria-DB immer noch existiert, zu Hause einzuspielen. Sie müssen dann nur auch die ganzen Dateien aus dem Dateisystem aufspielen, sonst fehlen Ihnen die externen Daten..
Zitat von Jörg Sprenger, Kirchner, Müller am 10. März 2025, 10:20 UhrIch frage mal weiter, weil ich es scheinbar nicht richtig verstehe:
Sie sichern mit Resilio dateibasiert, auch (via VPN?) nach Hause.
Sie sichern die MO-Partition und spielen deren Daten auch zu Hause wieder ein? Mo hat ja viele Einträge in der Registry und auch auf der Windows-Partition. Wie verfahren sie damit?
Also, Resilio synchronisiert dauerhaft und permanent die Dateien im Dateisystem, auch nach Hause. Der Transportweg ist von sich selbst verschlüsselt, sodass ich hier kein VPN brauche.
Nein, ich spiele die Datenpartition nicht zu Hause wieder ein, zu Hause nutze ich kein Testsystem mehr. Ich habe aber mehrfach ein volles Back-up wieder auf einen PC zurück gespielt, der danach 1:1 gelaufen ist. Macrium könnte Ihnen aus einem Voll-backup auch eine VM erstellen, die man dann zu Hause laufen lassen könnte…
Was vermutlich gehen würde, ist das Backup von MO, was ja auch mit der Maria-DB immer noch existiert, zu Hause einzuspielen. Sie müssen dann nur auch die ganzen Dateien aus dem Dateisystem aufspielen, sonst fehlen Ihnen die externen Daten..